Die Bauwirtschaft Usbekistans verzeichnet in den letzten Jahren ein dynamisches Wachstum. Damit wandeln sich zugleich das berufliche Umfeld, die Anforderungen der Unternehmen sowie die Ansätze zur Umsetzung von Projekten. In diesem Kontext gewinnt die internationale Messe „UzBuild“ zunehmend an Bedeutung: Sie ist längst mehr als ein Terminhighlight im Kalender und hat sich zu einem zentralen Treffpunkt entwickelt, an dem die Branche jährlich Bilanz zieht und Impulse für die weitere Entwicklung setzt. 2026 findet die „UzBuild“ vom 10. bis 12. Februar im Messekomplex NVK „Uzexpocentre“ in Taschkent statt und bringt erneut Fachleute des Bau- und Baustoffmarktes aus Usbekistan und zahlreichen weiteren Ländern an einem Ort zusammen.
Die Messe blickt auf eine über 25-jährige Geschichte zurück. In dieser Zeit hat sich „UzBuild“ als etablierte Plattform profiliert, auf der nicht einzelne Produkte im Vordergrund stehen, sondern der gesamte Bauprozess als zusammenhängendes System. Von Planungs- und Projektlösungen über Ingenieur- und Gebäudetechnik bis hin zu Bau- und Ausbauprodukten sowie Interior-Design. Die Ausstellung bildet die reale Logik der Branche und die praktischen Bedürfnisse des Marktes ab. Gerade vor dem Hintergrund der derzeit in Usbekistan umgesetzten groß angelegten Programme im Wohnungs-, Industrie- und Infrastrukturbau ist dieses Format besonders gefragt.
Der internationale Charakter der „UzBuild“ zeigt sich nicht nur in der geografischen Vielfalt der Aussteller, sondern auch in der Anerkennung durch die Fachwelt. Seit 2007 verfügt die Messe über einen Status, der von der Weltmessevereinigung UFI bestätigt wurde, und sie unterzieht sich regelmäßig unabhängigen Audits – zuletzt im Jahr 2025.
Eine wesentliche Rolle spielt zudem das Business- und Konferenzprogramm. Im Rahmen der „UzBuild“ finden Fachkonferenzen und Diskussionen zu Themen wie Projektentwicklung, Architektur, nachhaltigem Bauen und der Einführung innovativer Technologien statt. So vereinte die Konferenz ICCI 2025 „Baupotenzial des Neuen Usbekistan“ führende Expertinnen und Experten sowie Vertreter von Projektentwicklern und Architekturbüros und bestätigte das anhaltende Interesse internationaler Fachkreise am usbekischen Markt.
Die „UzBuild 2026“ wird als Schaufenster moderner Lösungen dienen, die die Entwicklung der Branche in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Im Mittelpunkt stehen energieeffiziente und umweltfreundliche Materialien, digitale Werkzeuge für Planung und Management, die Automatisierung von Bauprozessen sowie Technologien des „Smart Building“. Erwartet werden rund 400 Unternehmen aus 17 Ländern, während die Zahl der Fachbesucherinnen und -besucher bis zu 13.000 erreichen kann. Nationale Pavillons aus Deutschland, der Türkei, Russland, Aserbaidschan, Lettland, Polen und dem Iran sowie die Beteiligung von Dubai Exports und weitere Länderpräsentationen unterstreichen das stabile Interesse internationaler Unternehmen am Baumarkt Usbekistans – in einem Land mit rund 38 Millionen Einwohnern.
Traditionell richtet sich die „UzBuild“ an jene Akteure, die Nachfrage schaffen und Entscheidungen treffen: Projektentwickler, Bauunternehmen, Hersteller und Zulieferer von Baustoffen und Ausrüstung, Architekten, Ingenieure, Designer sowie Vertreter staatlicher Stellen und Branchenverbände. Nach der vorangegangenen Messe hoben die meisten Teilnehmenden den praktischen Nutzen der geschäftlichen Kontakte hervor und signalisierten die Bereitschaft, ihre Teilnahme fortzusetzen – ein klarer Beleg für die praxisorientierte Relevanz des Projekts.
Auch 2026 wird die „UzBuild“ erneut als Forum des professionellen Dialogs fungieren. Hier werden konkrete Herausforderungen der Branche diskutiert, Partnerschaften aufgebaut und Grundlagen für künftige Vorhaben gelegt, die den heutigen Anforderungen an Qualität, Nachhaltigkeit und technologische Leistungsfähigkeit im Bauwesen entsprechen.
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