Between Simplification and ImpactBonn, 26. Februar 2026: Die finale Adaption der Omnibus-I-Änderungen markiert den Abschluss einer signifikanten Transformationsphase der europäischen ESG-Regulatorik. Mit den Änderungen verfolgen die politischen Entscheidungsträger*innen das Ziel, Nachhaltigkeitsberichterstattung und unternehmerische Sorgfaltspflichten zu vereinfachen sowie administrative Belastungen zu verringern. Diese Änderungen haben in der ESG-Community weitreichende Diskussionen ausgelöst, die sich mit deren Auswirkungen auf Transparenz, Vergleichbarkeit und die strategische Bedeutung von Nachhaltigkeitsinformationen in Entscheidungsprozessen in Unternehmen beschäftigen.
EUPD Research veröffentlichte heute ein Diskussionspapier, das die Expert*innenmeinungen der Mitglieder des ESG Transparency Committees ("ESG TC") zu den Omnibus-I-Änderungen und ihren Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Due Diligence in der EU zusammenfasst.
Das ESG Transparency Committee (ESG TC) vereint die ESG-Verantwortlichen führender europäischer Unternehmen. In das Gremium werden Entscheider*innen berufen, deren Unternehmen im Rahmen des ESG Transparency Awards für die herausragende Qualität und Transparenz ihrer ESG- und Nachhaltigkeitsberichterstattung ausgezeichnet wurden.
Das von EUPD Research initiierte und moderierte Committee bündelt damit zentrale Unternehmensperspektiven auf aktuelle regulatorische Entwicklungen. Auf Grundlage ihrer unmittelbaren Praxiserfahrung leisten die Mitglieder einen substanziellen Beitrag zur fundierten Einordnung, Bewertung und Weiterentwicklung des europäischen ESG-Regulierungsrahmens.
Das Diskussionspapier "Between Simplification and Impact" spiegelt die praktischen Realitäten der Umsetzung wider, einschließlich operativer Abwägungen und des Druckes, den Unternehmen bei der Anpassung an sich verändernde Vorschriften erfahren. Das ESG TC ermöglicht so einen entscheidenden Brückenschlag zwischen regulatorischer Absicht und der tatsächlichen Umsetzung.
"In einer Phase grundlegender Neujustierung der europäischen Nachhaltigkeitsberichterstattung wird das ESG TC auch weiterhin einen klaren Fokus auf Transparenz legen, da sie eine zentrale Voraussetzung für Vergleichbarkeit, Steuerungsfähigkeit und eine glaubwürdige Verfolgung der europäischen Klimaziele ist", kommentierte Lou Kaiser, Head of ESG bei der EUPD Group. "Basierend auf jahrelanger Branchenerfahrung und einem starken Netzwerk aus Unternehmen und Nachhaltigkeitsexpert*innen wird EUPD Research auch künftig aktuelle Debatten aktiv begleiten und mitgestalten."
Das Diskussionspapier identifiziert Bereiche der Übereinstimmung und der Uneinigkeit unter ESG-Expert*innen, skizziert wahrgenommene Chancen und Risiken und hebt wichtige Ursachen von Unsicherheiten hervor. Ziel ist es, politische Entscheidungsträger*innen und Marktakteur*innen durch eine praktische und erfahrungsbasierte Perspektive darüber zu informieren, wie regulatorische Vereinfachung erreicht werden kann, ohne die Glaubwürdigkeit, Nutzbarkeit und systemische Wirksamkeit von ESG-Berichterstattung einzuschränken.
Das Diskussionspapier steht unter dem diesem Link zum Download bereit.
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