Der HC Erlangen gewinnt gegen die Rhein-Neckar Löwen

Nürnberg (hjk) – Wer Ostersonntag nicht in der ausverkauften ARENA in Nürnberg war, hat definitiv etwas verpasst. In einem Spiel, das eigentlich kein Drehbuch mehr brauchte, hat der HC Erlangen gezeigt, was mit purem Willen möglich ist. Trotz vieler Verletzter haben die Erlanger eine Leidenschaft aufs Parkett gezaubert, die jeden der über 8000 Fans von den Sitzen gerissen hat. Am Ende gewinnen sie die Defensivschlacht gegen die Rhein-Neckar Löwen triumphal mit 29:27.

​Kohlbacher startet stark
Dabei zeigten auch die Rhein-Neckar Löwen von Beginn an, warum sie zu den Großen der Liga gehören. Nationalspieler Jannik Kohlbacher der zu diesem Zeitpunkt fast die Hälfte aller Gästetore erzielt hatte war zu Beginn der zentrale Spieler. Zwar brachte Tin Herceg vom HCE die Halle mit einer frühen Siebenmeter-Parade (gesamt neun Paraden) direkt zum Kochen, doch die Gäste blieben cool und erarbeiteten sich eine verdiente 13:10-Pausenführung. Wer da in der Pause dachte, der HC Erlangen würde den Kopf in den Sand stecken, wurde kurz darauf eines Besseren belehrt.

HCE im Angriffsmodus
Was dann folgte, war kein gewöhnlicher Wiederanpfiff, sondern ein Orkan. Wie verwandelt stürmte der HCE aus der Kabine und legte einen 5:0-Lauf in der ARENA hin. Und in bester Türsteher-Manier riegelte die Defensive das Tor ab und allmählich versank die ARENA in purer Ekstase. Als Sebastian Firnhaber am Kreis wühlte und Marek Nissen aus dem Rückraum traf, gab es auf den Rängen fast kein Halten mehr.

​Spannende Endphase
In der "Crunchtime" wurde es dann heiß und richtig dramatisch. Die Löwen bewiesen ihre Klasse, kämpften sich durch Jannik Kohlbacher und Haukur Thrastarson immer wieder heran und machten aus die Schlussminuten zu einem echten Krimi. Doch der HCE hatte an diesem Tag auf jeden Angriff die passende Antwort. HCE-Rückraumspieler Andri Rúnarsson verwandelte seinen Siebenmeter mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks und die Halle eskalierte komplett, als Yannik Bialowas einen Abpraller zur Vorentscheidund versenkte.

​Ein großes Osterfest
Mit dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr – eine einzige Explosion aus Erleichterung und purem Stolz. Das war kein Sieg der Taktik, das war ein Sieg des Erlanger Herzens und der fantastischen Fans, die durch dieses Spiel getragen haben. Was für ein Handballfest, was für ein Osterfeuer – eine außergewöhnliche Teamleistung zum Feiertag.

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