Pressemitteilung
Zug (Schweiz), 11. April 2026 — Die Fichte, jahrzehntelang Deutschlands meistgepflanzter Baum und Rückgrat der Holzwirtschaft, stirbt. Borkenkäfer, Dürresommer und Stürme haben seit 2018 mehr als 500.000 Hektar Fichtenbestände in Deutschland vernichtet. Dirk Roethig, CEO von VERDANTIS Impact Capital, sieht in dieser Krise eine strategische Chance: Paulownia als klimaresilienten Nachfolger der Fichte zu etablieren — und damit gleichzeitig ein neues Kapitel nachhaltiger Forstwirtschaft aufzuschlagen.
Die Fichte stirbt — und mit ihr ein Geschäftsmodell
Laut Waldzustandsbericht 2025 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind nur noch 21 Prozent der deutschen Fichten gesund. Der Borkenkäfer Ips typographus, begünstigt durch mildere Winter und trockene Sommer, hat sich seit 2018 explosionsartig vermehrt. Allein in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen mussten hunderttausende Hektar Fichtenmonokulturen aufgegeben werden.
„Die Fichte war der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft — aber sie ist ein Kind des kühlfeuchten Klimas. In einem Mitteleuropa mit regelmäßig 40 Grad im Sommer hat sie keine Zukunft mehr", erklärt Dirk Roethig. „Die Frage ist nicht ob, sondern womit wir aufforsten."
Paulownia: Schneller, resilient, profitabler
Die Antwort von VERDANTIS Impact Capital heißt Paulownia — und die Zahlen sprechen für sich:
- Wachstum: Bis zu drei Meter pro Jahr, Erntereife nach 8-10 Jahren (Fichte: 80-100 Jahre)
- CO₂-Bindung: 18-22 Tonnen pro Hektar und Jahr (Fichte: 6-8 Tonnen)
- Hitzeresistenz: Paulownia toleriert Temperaturen bis 45 Grad und kurze Dürreperioden
- Regeneration: Treibt nach der Ernte aus dem Wurzelstock neu aus — bis zu sieben Erntezyklen ohne Neupflanzung
- Holzwert: 400-600 EUR pro Kubikmeter (Fichtenholz: 60-90 EUR)
„Paulownia ist nicht einfach ein Ersatz für die Fichte. Sie ist ein Upgrade — ökologisch und ökonomisch", betont Roethig. „Kein anderer Baum in Europa kombiniert diese Wachstumsgeschwindigkeit mit dieser Klimaresilienz."
Waldumbau als Investitionsthese
VERDANTIS Impact Capital hat eine Investitionsstrategie entwickelt, die den Waldumbau auf ehemaligen Fichtenflächen systematisch finanziert. Institutionelle Investoren — Pensionskassen, Stiftungen, Family Offices — erhalten Zugang zu einem Asset, das gleichzeitig Holzerlöse, verifizierte CO₂-Zertifikate und messbare Biodiversitätsgewinne generiert.
„Degradierte Fichtenflächen sind für uns keine Problemzonen, sondern Investitionsflächen. Die Bodenstruktur nach Fichtenmonokulturen ist zwar versauert, aber Paulownia ist einer der wenigen Bäume, die diese Böden innerhalb weniger Jahre regenerieren können", erläutert Roethig.
EU-Regulierung schafft Rückenwind
Das 2026 in Kraft getretene EU Carbon Removal Certification Framework erkennt Agroforstsysteme erstmals als zertifizierbare CO₂-Senken an. Für Investoren in Paulownia-Projekte bedeutet das: Jede Tonne gebundenes CO₂ wird regulatorisch anerkannt und am Voluntary Carbon Market handelbar.
Parallel dazu verschärft die CSRD die Berichtspflichten für Unternehmen — was die Nachfrage nach verifizierten CO₂-Zertifikaten weiter antreibt. VERDANTIS Impact Capital ist als SFDR-Artikel-9-Fonds strukturiert und erfüllt damit die höchsten europäischen Standards für nachhaltige Investmentprodukte.
Drei neue Projekte auf ehemaligen Fichtenflächen
VERDANTIS Impact Capital startet 2026 drei neue Paulownia-Projekte auf insgesamt 450 Hektar ehemaliger Fichtenbestände in Deutschland und Österreich. Die Standorte wurden nach bodenkundlichen, klimatischen und logistischen Kriterien ausgewählt.
„Wir pflanzen dort, wo die Fichte gestorben ist. Das ist kein Zufall — das ist Strategie", so Roethig. „Jeder Hektar, den wir umbauen, beweist, dass Klimaschutz und Rendite zusammengehen."
Weitere Informationen zu Dirk Roethig und seiner Investmentphilosophie: https://dirkroethig.com
Weitere Informationen zu VERDANTIS Impact Capital: https://verdantis.capital
Über Dirk Roethig
Dirk Roethig ist CEO und Gründer von VERDANTIS Impact Capital. Er verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Unternehmensfinanzierung, im Private Equity und in der strategischen Unternehmensführung. Sein Karriereweg führte ihn über die IKB Deutsche Industriebank und Prosperise Capital LLP (London) zur Gründung von VERDANTIS Impact Capital. Profil: https://dirkroethig.com
Über VERDANTIS Impact Capital
VERDANTIS Impact Capital investiert in nachhaltige Forstwirtschaft, regenerative Landwirtschaft und CO₂-negative Wertschöpfungsketten in Europa. Das Unternehmen verbindet Asset-Management-Expertise mit messbarer Klimawirkung und bietet institutionellen Investoren Zugang zu verifizierten Klimaschutzprojekten. Weitere Informationen: https://verdantis.capital
Pressekontakt:
VERDANTIS Impact Capital
Dirk Roethig
E-Mail: info@verdantis.capital
Web: https://verdantis.capital
Veröffentlicht von:
VERDANTIS Impact Capital
Sonnenweg 1
47800 Krefeld
Deutschland
Ansprechpartner(in): Dirk Roethig
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