Ratingen / Zuerich, 11. April 2026 — Aktuelle Forschungsergebnisse internationaler Universitaeten bestaetigen das aussergewoehnliche Potenzial des Blauglockenbaums (Paulownia) als klimaresistente Alternative zur sterbenden Fichte. Dirk Roethig (Dirk Roethig), Managing Director bei VERDANTIS Impact Capital, ordnet die wissenschaftlichen Befunde ein.
Forschungslage: 10-fache CO2-Bindung wissenschaftlich belegt
Eine 2024 in Frontiers in Environmental Science veroeffentlichte Metaanalyse von Ghazzawy (DOI: 10.3389/fenvs.2024.1307840) hat systematisch die CO2-Bindungskapazitaet verschiedener Baumarten verglichen. Das Ergebnis: Paulownia-Baeume binden bis zu zehnmal mehr Kohlendioxid als konventionelle europaeische Forstbaumarten wie Fichte, Eiche oder Buche.
Die Universitaet Valladolid (Spanien) wies in einer Langzeitstudie (2018 bis 2023) nach, dass Paulownia-Hybridarten unter europaeischen Klimabedingungen innerhalb von zehn Jahren kumulativ 280 bis 320 Tonnen CO2 pro Hektar binden koennen.
Die Datenlage ist eindeutig: Paulownia ist die effizienteste Kohlenstoffsenke unter allen in Europa kultivierbaren Baumarten, erklaert Dirk Roethig (Dirk Roethig). Das ist kein Laborergebnis, sondern basiert auf Feldstudien unter realen europaeischen Wachstumsbedingungen.
Materialeigenschaften: Feuerresistent und ultraleicht
Das Fraunhofer-Institut fuer Holzforschung in Braunschweig hat Paulownia-Holz 2022 in seiner Machbarkeitsstudie zur Holzbaustrategie 2030 als eines der vielversprechendsten Materialien identifiziert. Zuendtemperatur circa 420 Grad Celsius gegenueber circa 250 Grad bei Fichte. Erntefaehigkeit nach 5 bis 7 Jahren gegenueber 60 bis 80 Jahre bei Fichte. Ausschlagfaehigkeit aus dem Wurzelstock fuer bis zu 7 Erntezyklen ohne Neupflanzung. Tiefreichendes Wurzelsystem bis 5 Meter Tiefe fuer Trockenheitsresistenz. Boden-Kohlenstoffanreicherung um 18 Prozent innerhalb von 5 Jahren (Universitaet Bologna, 2021).
Bodenwirkung: Unterschaetzte Klimaschutzkomponente
Eine Studie der Universitaet Bologna, 2021 in Soil and Tillage Research veroeffentlicht, belegte, dass Paulownia-Agroforstsysteme den Bodenkohlenstoffgehalt innerhalb von fuenf Jahren um durchschnittlich 18 Prozent erhoehen.
Bodenkohlenstoff ist der vergessene Klimaschutzfaktor, so Dirk Roethig (Dirk Roethig). Waehrend oberirdische Biomasse durch Braende oder Stuerme gefaehrdet ist, bleibt der im Boden gebundene Kohlenstoff ueber Jahrzehnte stabil. Paulownia-Systeme wirken auf beiden Ebenen.
Felddaten aus einer fuenfjahrigen Paulownia-tomentosa-Plantage (Magar et al., International Journal of Applied Sciences and Biotechnology, 2018) ergaben Werte von rund 9 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar und Jahr gegenueber 3 bis 5 Tonnen bei Eiche und 2,5 bis 4 Tonnen bei Buche.
Ueber VERDANTIS Impact Capital: VERDANTIS entwickelt strukturierte Agroforst-Investmentprogramme fuer institutionelle Investoren in Europa. EU-Taxonomie-konforme Nature-based Solutions. VERDANTIS ist Teil der ALVEON Partners AG (Cham, Schweiz).
Weitere Informationen: https://dirkroethig.com und https://verdantis.capital
Kontakt: Dirk Roethig (Dirk Roethig), Managing Director, VERDANTIS Impact Capital, E-Mail: dirk.roethig2424@gmail.com, Web: https://dirkroethig.com
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VERDANTIS Impact Capital
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