Krisenvorsorge in Deutschland hat ein Problem – und dieses Berliner Startup will es lösen

Über 164.000 Stromausfälle pro Jahr, aber kaum jemand ist vorbereitet. Eurobased will das ändern – ohne Panik, ohne Bunker-Ästhetik, dafür mit durchdachten Lösungen aus Berlin.

Mal ehrlich: Wer von uns hat eine Taschenlampe griffbereit, die auch funktioniert? Wer hat genug Wasser für drei Tage zu Hause? Und wer weiß, wo das batteriebetriebene Radio liegt… falls überhaupt eins da ist?

Die meisten von uns würden bei diesen Fragen ziemlich ins Schwimmen kommen. Und das ist kein Zufall. Krisenvorsorge hat in Deutschland ein Imageproblem. Wer das Thema anspricht, wird schnell in die Prepper-Ecke geschoben, irgendwo zwischen Armbrust im Keller und Survival-Doku auf YouTube. Das Ergebnis: Fast niemand beschäftigt sich ernsthaft damit. Bis es zu spät ist.

Das Problem in Zahlen: Deutschland ist schlechter vorbereitet, als man denkt

Die Lage ist ziemlich ernüchternd. Laut Bundesnetzagentur wurden allein im Jahr 2024 über 164.000 Versorgungsunterbrechungen im deutschen Stromnetz gemeldet. Das sind keine theoretischen Risikoszenarien, das sind reale Ausfälle, die jedes Jahr passieren. Tendenz steigend.

Gleichzeitig zeigt der Vorsorge-Index Deutschland 2026, der auf über 1.000 Haushaltsanalysen basiert, wie dünn die Decke wirklich ist: Gerade mal 10 Prozent der deutschen Haushalte gelten als krisenfest. Fast jeder dritte Haushalt fällt in die Kategorie „Kritische Vorsorge-Lücke“ – diese Familien wären bei einem mehrtägigen Stromausfall akut gefährdet. Und 18 Prozent haben nicht mal einen Liter Trinkwasser auf Vorrat.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt seit Jahren, sich für mindestens drei, besser zehn Tage selbst versorgen zu können. Die Realität in den meisten Haushalten sieht anders aus.

Januar 2026: Berlin macht es real

Wie real das alles ist, hat der Januar dieses Jahres gezeigt. Ein großflächiger Stromausfall legte Teile von Berlin für über vier Tage lahm. 45.000 Haushalte, rund 100.000 Menschen ohne Strom, ohne Heizung, ohne Warmwasser, teilweise ohne Mobilfunk. Es war der längste Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg.

Wer keine Taschenlampe hatte, saß im Dunkeln. Wer kein Bargeld dabei hatte, konnte nicht einkaufen. Wer kein Radio besaß, wusste schlicht nicht, was draußen passiert. Vier Tage lang.

Für Paul Müller, Gründer des Berliner Startups Eurobased, war das keine Überraschung – sondern der endgültige Beweis, dass Deutschland ein echtes Vorsorge-Problem hat. „Die Frage ist nicht, ob der nächste Blackout kommt“, sagt er. „Die Frage ist, ob du dann einen Plan hast – oder ob du im Dunkeln auf dem Sofa sitzt und hoffst, dass es bald vorbei ist.“

Eurobased: Der Feuerlöscher für den Blackout

Die Idee hinter Eurobased ist eigentlich simpel – und genau das macht sie gut. Krisenvorsorge soll genauso normal werden wie der Feuerlöscher in der Küche. Kein Lifestyle, keine Ideologie, kein Panikmodus. Einfach ein durchdachtes Set, das griffbereit im Schrank steht und im Ernstfall funktioniert.

Das Kernprodukt sind die sogenannten BlackoutBoxen – fertig kuratierte Notfall-Sets in verschiedenen Ausbaustufen. Von der Essential-Variante mit Kurbelradio, Taschenlampe und Kerzen ab 80 Euro bis zur Premium-Box mit Solar-Powerbank, redundanter Beleuchtung und Erste-Hilfe-Material. Alles zusammengestellt nach den offiziellen Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz. Designed und assembled in Berlin.

„Wir haben gemerkt, dass die meisten Leute das Thema nicht ignorieren, weil es ihnen egal ist“, erzählt Müller. „Sondern weil sie nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Man steht vor hundert Amazon-Ergebnissen für Notfallradios, vergleicht drei Stunden Bewertungen und gibt dann auf.“

Genau diese Hürde will Eurobased abbauen. Wer nicht selber zusammenstellen will, greift zur fertigen Box. Wer lieber individuell packt, nutzt den Konfigurator auf der Website. Und wer über die 72-Stunden-Vorsorge hinausdenken will, findet bei Eurobased auch mobile Powerstations von EcoFlow. Dabei handelt es sich um tragbare Solargeneratoren, mit denen sich Kühlschrank, Laptop oder medizinische Geräte auch bei längerem Ausfall betreiben lassen.

Kein Bunker, kein Camo – Vorsorge im Jahr 2026

Was Eurobased von klassischen Survival-Shops unterscheidet, ist vor allem die Haltung. Die Produkte sehen nicht aus, als kämen sie aus einem Militärkatalog. Die Website ist clean, der Ton sachlich, die Verpackung modern. Hier kauft man kein Weltuntergangsgefühl, sondern ein Stück Sicherheit.

„Unsere Kunden sind keine Prepper“, sagt Müller. „Das sind Familien, junge Paare, Leute in der Stadt. Menschen, die einfach sagen: Ich will nicht komplett hilflos dastehen, wenn es mal ernst wird. Das ist kein Hobby sondern gesunder Menschenverstand.“

Ein Markt, der gerade erst aufwacht

Die Zahlen sprechen für sich: Über 164.000 Stromausfälle jährlich, eine Bevölkerung, die zu 90 Prozent nicht krisenfest aufgestellt ist, und ein Bewusstsein, das durch Ereignisse wie den Berliner Blackout spürbar wächst. Dazu kommen Energiekrise, Extremwetter und geopolitische Unsicherheiten, die das Thema immer weiter in die Mitte der Gesellschaft rücken.

Der Markt für Krisenvorsorge-Produkte steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Im Vergleich zu den USA oder Skandinavien, wo Notfallvorsorge längst Mainstream ist stehen wir in Deutschland sehr schlecht da. Für Eurobased ist das eine Chance: Wer jetzt die richtige Kombination aus Qualität, Design und Zugänglichkeit trifft, kann den Markt prägen, bevor er sich konsolidiert.

Wie geht es weiter?

Eurobased steht noch am Anfang, aber die Richtung ist klar. Das Team arbeitet an weiteren Produktlinien und digitalen Services rund um Notfallvorsorge. Langfristig soll Eurobased die erste Anlaufstelle werden, wenn es um pragmatische, alltagstaugliche Krisenvorsorge in Deutschland geht. Nicht Angst verkaufen, sondern Handlungsfähigkeit. Oder wie es auf der Website heißt: „Readiness by Design.“

Wer sich selbst ein Bild machen will, findet das komplette Sortiment unter eurobased.de.

Veröffentlicht von:

Eurobased

Kolonnenstraße 8
10827 Berlin
Deutschland
Homepage: http://www.eurobased.de

Ansprechpartner(in): Paul Müller
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Firmenprofil:

Eurobased ist ein Berliner E-Commerce-Unternehmen für pragmatische Krisenvorsorge und mobile Energie, gegründet von Paul Müller und Jeremy Höhne als GbR mit Sitz in der Kolonnenstraße 8, 10827 Berlin.
Das Kernprodukt sind die BlackoutBoxen — fertig kuratierte Notfall-Sets in drei Stufen (Essential ab 79,99 €, Basic 239,99 €, Premium 329,99 €), zusammengestellt nach den offiziellen Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz. Ergänzt wird das Sortiment durch einen individuellen Konfigurator und mobile Powerstations von EcoFlow. Als Markenpartner setzt Eurobased auf EcoFlow, BioLite, Pfeilstetter und Signal One.
Das Unternehmen positioniert sich bewusst abseits der Prepper-Szene und richtet sich an den Mainstream: Familien, junge Paare und urbane Haushalte, die pragmatisch vorsorgen wollen. Claim: „Readiness by Design." Alle Produkte werden in Berlin zusammengestellt und mit deutschem Service und Gewährleistung verschickt.

Informationen sind erhältlich bei:

info@eurobased.eu
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