Eintracht Braunschweig legt durch einen 2:0-Auswärtsieg gegen Lautern ein stabileres Fundament gegen Abstieg aus der 2. Bundesliga
Autor*innen: Jürgen Roland Keuneke/ Angelika Hirschkorn (IGC-Agentur)
Hatte Eintracht Braunschweig in den letzten Spielen spielerisch und mit großen Spielanteilen geglänzt, ohne dementsprechend dabei viele Punkte einzufahren, sicherte sich der BTSV diesmal im Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern in einer reinen Kampf- und Umschaltspiel-Taktik wichtige 3 Punkte im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Profitierten dabei diesmal auch endlich einmal von einem eigenen frühen Führungstreffer, den ausgerechnet mit Alidou eine Lauterer Leihgabe erzielte. Den roten Teufeln fiel im Spiel nach vorne im weiteren Verlauf des Spiels nicht viel Kreatives, so dass die Niedersachsen in der Schlussphase des Spieles sogar durch einen sehr schön herausgespielten Konter das spielentscheidende 0:2 durch Yardimci nachlegen konnten. Obwohl auch andere Wettbewerber aus der Abstiegszone ihre Spiele siegreich gestalten konnten, steht Eintracht Braunschweig über dem Strich und hat nun durch den Erfolg am Betzenberg ordentlich Selbstbewusstsein für die letzten anstehenden Aufgaben im Saisonfinale getankt.
Das Braunschweiger Team wollte unbedingt mit Macht nach dem doch eher enttäuschenden Remis daheim gegen die Berliner Hertha endlich wieder einen Sieg feiern – und dies in einem Auswärtsspiel! Dafür brachte Trainer Kornetka nach den Trainingseindrücken der vergangenen Woche 2 neue Spieler von Anfang an auf den Rasen. Der Leihstürmer Alidou begann an Stelle von Heußer als Außenstürmer und Bell Bell ersetzte Sanchez, der zudem verletzt diesmal nicht im Kader stand. Der ehemalige Braunschweiger Trainer Lieberknecht wechselte nach der letzten deutlichen Niederlage seines FCK gleich mehrmals. Neben Kleinhansl, Sirch und Asta für Ritter, Bassette und Haas gab es auch besonders im Tor einen Wechsel. Denn Nachwuchstorhüter Kamga ersetzte Stamm-Keeper Krahl zwischen den Pfosten.
Von Spielbeginn an hatten die Lauterer mehr vom Spiel, kamen aber mit umständlich geführter Offensive ohne Abschlussmöglichkeiten nur bis an den von den Braunschweiger Löwen kompakt verteidigten gegnerischen Strafraum. Das Team von Trainer Lieberknecht war sichtlich überrascht, dass die Braunschweiger im Gegensatz zu den letzten Spielen unter ihrem neuen Coach Kornetka keinen Wert auf Ballbesitz-Fußball legte und keine Räume anbot. Der BTSV suchte seinerseits mit Konter-Spiel Lücken im FCK-Spiel – und fand diese in der 14. Spielminute. Dabei kam Löwen-Spielmacher Tempelmann frei aus 20 Metern zum Abschluss. Den starken Schuss konnte FCK-Keeper Kamga nur nach vorn abwehren. Braunschweigs Außenstürmer Alidou war hier sofort zur Stelle und spitzelte das Leder am nun machtlosen Torhüter ins Lauterer Tor. In der Folgezeit sahen die XXX Zuschauer ein nach dem Braunschweiger Führungstor wütend angreifende rote Teufel, die auch in der 19. Spielminute nach einer Linksflanke von Sirch endlich zu ihrer ersten großen eigenen Torchance kamen. Doch den schönen Kopfball von Joly aus dem Strafraum-Zentrum parierte BTSV-Keeper Hoffmann sehenswert. Dies war aber die einzige Chance, die von der aufopfernd kämpfenden Löwen-Defensive für lange Zeit zugelassen wurde.
Eher hätte beinahe die Braunschweiger Eintracht mit Umschaltspiel ihre Führung ausgebaut, als den Lauterern ein Rückpass auf ihren Torwart misslang und wiederum Alidou zur Stelle war, um Kamga zu einem weiteren Fehler zu zwingen. Doch im letzten Moment bekam noch der rote Abwehrspieler Gyamfi eine Abwehrmöglichkeit, um den Treffer zu verhindern (30.). Danach verflachte das Spiel zusehends, da Kaiserslautern die Ideen ausgingen und der BTSV die Führung mit in die Halbzeitpause nehmen wollte. Auch auf den Rängen (44.500 Zuschauer) wurde es deutlich ruhiger. Die FCK-Fans begleiteten ihr Team mit Pfiffen zum Halbzeit-Tee.
Nach der Pause versuchte der FCK mit der Brechstange, den Ausgleich zu erzwingen. Zwar kam das Team in einem Standard-Festival aus Ecken, Einwürfen und Freistößen nun auch in den Braunschweiger Strafraum, aber immer wieder bekam die Löwen-Defensive ein Bein dazwischen. So blieben richtige Einschussmöglichkeiten für die Pfälzer aus. Bis auf eine Möglichkeit, als der eingewechselte Bassette einen Ball gefährlich von außen ins Zentrum spielte und Skyttäs Abschluss am Braunschweiger Tor vorbei strich. In der Folgezeit wurde die Deckung der Lauterer durch ungestüme Angriffsversuche immer löchriger, so dass der BTSV einen Konter nach dem anderen setzen konnte. In der 72. Spielminute tankte sich dann Braunschweigs Mittelfeldstratege Flick unwiderstehlich nach vorne und spielte einen tödlichen Pass in den Strafraum auf den gerade von der Bank gekommenen schnellen Stoßstürmer Yardimci, der sich die Chance nicht mehr nehmen ließ und den Ball zum 0:2 für die Gäste im FCK-Tor unterbrachte. Auch hier hatte Lauterns Keeper Kamga keine Abwehrchance mehr.
Dieses Tor war spielentscheidend, obwohl sich die roten Teufel nicht aufgaben. Doch wie schon zuvor fiel dem Team nach vorn nichts mehr Kreatives ein. Braunschweig verlegte sich nun komplett auf die Verteidigung des Vorsprungs und bot den Pfälzern keinerlei Blöße mehr bis zum Ende des Spieles an. Trotz geringer Spielanteile wurden von den Löwen die ersten 3 Auswärtspunkte nach langer Zeit eingefahren, die für den Abstiegskampf bei immer weniger werdenden Spielen bis zum Saison-Ende enorm wichtig werden könnten. Bei Team aus Kaiserslautern, das sich seit Wochen in einem Abwärtstrend befindet und nun nach Aufstiegshoffnungen im Niemandsland der Tabelle verweilt, wird die Ratlosigkeit durch die Heim-Niederlage immer größer. Da Braunschweig beim Abstiegs-Duell in Kiel nun noch ein Auswärtsspiel absolvieren muss, sollten die Niedersachsen durch den aktuellen Sieg in der Fremde jede Menge Hoffnung mit an die Förde nehmen. Die Lauterer wollen in den letzten Spielen der Saison gegen weitere Abstiegs-Kandidaten Wiedergutmachung betreiben. Am nächsten Spieltag gleich beim schweren Auswärtsspiel der Pfälzer in Dresden.
Aufstellung 1.FC Kaiserslautern
Kamga – Asta (65. Ritter), Gyamfi, Rasmussen, Kleinhansel (46. Redondo) – Joly, Kunze (46. Bassette), Sirch – Skyttä (82. Gibs), Sahin – Berisha (65. Hanslik)
Aufstellung Eintracht Braunschweig
Hoffmann – Aydin, Ehlers, Hoti, Bell Bell – Flick, Marie – Tempelmann (58. Heußer), Gomez (77. Kaufmann) – Mijatovic (90. Raebiger), Alidou (58. Yardimci)
Veröffentlicht von:
IGC-Agentur
Hämelerwalder Straße 51
31275 Lehrte
Deutschland
Telefon: +49 5175 7109
Homepage: http://www.igc-agentur.de
Ansprechpartner(in): Jürgen Keuneke
Herausgeber-Profil öffnen
Firmenprofil:
IGC (JURO)-Referenzen:Mehrere Agenturen, Zeitschriften, Verlage und Medien wie: Ebner, Stieger, Film- und TV-Kamera, liga3- und liga2 online, Abseits, Novum, Riboth, regionalliga-online, Löwen-Spiegel, Fussball24, dritte-liga, Pfiff Kommunikation, Hightext Multimedia, Nord-Sport, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Page, Frankfurter Rundschau, Springer Verlag Heidelberg, Professional Production, Digital Production u.v.a.m














