CLARITY in Berlin vorgestellt: HWR Berlin und One Resilient Earth präsentieren neue Ressourcen für transformat

Am 14. April 2026 fand an der HWR Berlin – INa die Berliner CLARITY-Showcase-Veranstaltung unter dem Titel From Climate Anxiety to Resilience, Creativity, Connection and Regeneration statt. Die Veranstaltung brachte Lehrkräfte, Bildungsfachkräfte und weitere interessierte Teilnehmende zusammen, um das CLARITY-Projekt vorzustellen, seine zentralen Erkenntnisse zu diskutieren und praxisnahe Ansätze für Klimaresilienzbildung zu erkunden. Das Programm umfasste eine Präsentation der im Projekt entwickelten Ressourcen, eine Podiumsdiskussion, Workshops, eine Abschlussdiskussion sowie informellen Austausch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das europäische Erasmus+-Projekt CLARITY, das transformative Klimaresilienzbildung stärken und Lehrende sowie Lernende dabei unterstützen will, den Weg von Klimaangst hin zu Resilienz, Kreativität, Verbundenheit und Regeneration zu gestalten. Wie während der Veranstaltung erläutert wurde, reagiert das Projekt auf den Bedarf nach einem grundlegenderen Wandel in der Klimabildung, indem es Lehrkräfte und andere Akteurinnen und Akteure der non-formalen Bildung dabei unterstützt, innere Entwicklung und kollektives Handeln im Umgang mit der Klimakrise zu fördern.

Zu den Sprecherinnen, Sprechern und Workshopleitenden gehörten Laureline Simon, Gründerin und Executive Director von One Resilient Earth; David Blunck-Goldenberg, Gründer und CEO von The Vision Works; Carolin Grzenia, Dozentin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; sowie Jakob Wondra, Nachhaltigkeitsbildner und Facilitator. Die Veranstaltung und die Podiumsdiskussion wurden von Prof. Caroline Rudzinska, Co-Leiterin des Institut für Nachhaltigkeit der HWR Berlin (INa) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, moderiert.

Ein zentraler Schwerpunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der im Rahmen von CLARITY entwickelten Ressourcen. Laut Projektpräsentation gehören dazu eine Literaturübersicht zu transformativen Ansätzen der Klimabildung, eine pädagogische Toolbox mit 21 Tools und 56 Aktivitäten, ein Teachers’ Guide, ein Online-Selbstlernkurs sowie der Zugang zu einer Online-Lerngemeinschaft. Darüber hinaus wurde der ko-kreative Entwicklungsprozess hinter diesen Materialien vorgestellt, darunter die Konsultation von Lehrkräften und Akteurinnen und Akteuren der non-formalen Bildung, die gemeinsame Entwicklung von Kompetenzrahmen, Policy Brief und Toolbox, pilotierte cohort-basierte Trainingsformate sowie eine detaillierte Evaluation zur Sicherstellung einer hohen Praxistauglichkeit der Materialien.

Die Präsentation machte deutlich, dass die CLARITY-Ressourcen mehrere miteinander verbundene Dimensionen der Klimaresilienzbildung abdecken. Dazu zählen traumasensible und emotionsbewusste pädagogische Ansätze, Methoden zur Unterstützung emotionaler Selbstregulation, Zugänge zur Stärkung der Verbindung mit sich selbst, anderen und der Natur, Aktivitäten zur Auseinandersetzung mit Werten und Zukunftsbildern sowie praxisnahe Formate für kollektives Handeln und Regeneration. Die im Rahmen der Veranstaltung vorgestellten Beispiele reichten von Klima-Emotions-Check-ins sowie Atem- und Trauerpraktiken bis hin zu naturbasierten Aktivitäten, Solarpunk-Zukunftsbildern, Permakultur und empathiebasierter Kommunikation.

Im Workshopteil wurden diese Themen in die Praxis übersetzt. Die Teilnehmenden konnten zwischen vier parallelen Sessions wählen: Emotional Literacy through Creative Reflection mit Carolin Grzenia, Creating Permaculture Gardens mit David Blunck-Goldenberg, Exploring Solarpunk Futures mit Jakob Wondra sowie All the Questions You Have About CLARITY mit Laureline Simon. Auf diese Weise ging die Veranstaltung über reine Präsentation und Diskussion hinaus und eröffnete Raum für die direkte Auseinandersetzung mit ausgewählten CLARITY-Tools und -Methoden.

Die Veranstaltung verwies zugleich auf die nächste Phase der Projektarbeit. In der Präsentation wurden eine Online-Lern- und Support-Community auf der Plattform von One Resilient Earth, laufende monatliche Online-Treffen für Lehrkräfte und Bildungsfachkräfte, künftige cohort-basierte Fortbildungsangebote sowie die weitere Verbreitung des CLARITY-Policy-Briefs in mehreren europäischen Sprachen angekündigt. Die Projektressourcen sind weiterhin über die CLARITY-Website online verfügbar.

CLARITY wird von Partnerorganisationen in Schweden, Deutschland, Norwegen und Ungarn umgesetzt: Lund University, Legacy17, One Resilient Earth, Climate Creativity, Real School Budapest und The Vision Works. Gemeinsam haben sie ein Set pädagogischer Ressourcen entwickelt, das Bildungsfachkräften helfen soll, der Klimakrise nicht nur mit Information, sondern auch mit Fürsorge, emotionaler Kompetenz, Vorstellungskraft, Verbundenheit und Handlungsorientierung zu begegnen.

Weitere Informationen: Laureline Simon, One Resilient Earth
Kontakt: contact@transforming-climate.education
Projektwebsite: https://transforming-climate.education/de/home/
One Resilient Earth Community Platform: https://we-are-one-resilient-earth.mn.co/

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