Germering, 28. April 2026. Alle Gymnasien in Oberbayern sowie in vielen weiteren Regionen Bayerns erhalten in diesen Tagen ein Einladungsschreiben zur Teilnahme am Startup School Cup im Schuljahr 2026/27. Die Veranstalter – IHK München und Oberbayern, der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Germering und die Stiftung Digitale Bildung – richten sich an Gymnasien und andere weiterführende Schulen, die im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts die „Entwicklung eines Geschäftsmodells“ im Lehrplan verankert haben. Das Angebot der Projektverantwortlichen: Unterstützung durch erfahrene Coaches aus der regionalen Wirtschaft sowie die professionelle Durchführung von Pitch-Wettbewerben im Stil der TV-Show „Höhle der Löwen“ mit einer Jury aus Wirtschaftsexperten – einschließlich Regionalfinals in Regionen, in denen vier oder mehr Schulen teilnehmen. Die Anmeldung ist bis Ende Juli möglich. Schulen, die keine Einladung per Post erhalten haben, können sich über die Webseite www.startupschoolcup.de/mitmachen anmelden.
Der Startup School Cup ist eine Initiative von Gymnasien und der regionalen Wirtschaft in Bayern. Ziel ist es, den Kompetenzaufbau im Fach Wirtschaft und Recht zu stärken – insbesondere durch die Bereitstellung von Coaches sowie durch praxisnahe Pitch-Wettbewerbe. Der Wettbewerb im Schuljahr 2025/26 geht in die entscheidende Phase: Nach den bereits größtenteils abgeschlossenen Schulentscheiden bereiten sich die Siegerteams auf die Regionalfinals am 23. Juni 2026 in Landsberg und am 7. Juli 2026 in Fürstenfeldbruck vor. Insgesamt werden 15 Teams teilnehmen – nahezu eine jährliche Verdopplung der Teilnehmerzahlen seit dem Start des Wettbewerbs im Schuljahr 2022/23.
Während bislang ausschließlich Schulen aus Oberbayern am Wettbewerb beteiligt waren, werden für das kommende Schuljahr 2026/27 erstmals Gymnasien und andere weiterführende Schulen in ganz Bayern eingeladen. Perspektivisch besteht zudem die Möglichkeit, das Format auf weitere Bundesländer auszuweiten. Nicht zuletzt der große Erfolg der Finalveranstaltung 2025 im Forum Fürstenfeld – mit über 200 Gästen bis auf den letzten Platz ausgebucht – hat die Initiatoren darin bestärkt, das Konzept in zusätzliche Regionen zu tragen. Durch die Entwicklung einer eigenen Bewertungs-App, die die Juryarbeit transparent und effizient gestaltet, hat der Wettbewerb zusätzlich an Attraktivität gewonnen.
„Coaches bilden die Brücke zum echten Wirtschaftsleben“
Eine besondere Herausforderung stellt die Gewinnung qualifizierter Coaches für jede teilnehmende Schulklasse dar. Sie begleiten die Entwicklung von Geschäftsmodellen in der zehnten Jahrgangsstufe der Gymnasien im Fach „Wirtschaft und Recht“ (beziehungsweise in der neunten Jahrgangsstufe der wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasien).
Jürgen Biffar, Vorstand der Stiftung Digitale Bildung und zentraler Koordinator des Wettbewerbs: „Durch ihre Expertise und Praxiserfahrung bringen Coaches aus der lokalen Wirtschaft unternehmerischen Geist in die Klassenzimmer. Sie schlagen damit eine Brücke zwischen Lehrplan und realem Wirtschaftsleben.“ Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte, die sich im Wettbewerb engagieren möchten, sind eingeladen, sich unter www.startupschoolcup.de/mitmachen anzumelden.
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Über die Stiftung Digitale BildungDie gemeinnützige Stiftung Digitale Bildung wurde 2019 von Michaela Wienke und Jürgen Biffar aus der Überzeugung heraus gegründet, dass zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit – Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel – ein höheres Bildungsniveau in allen Bevölkerungsschichten erforderlich ist. Erreichbar ist das Ziel deutlich erhöhter Lernerfolge aus Sicht des Stifterehepaars durch digitale Mittel. Als Gründer und bis 2019 Geschäftsführer von DocuWare, einem international renommierten Anbieter von Cloud-basierten Lösungen für Dokumentenmanagement und Workflow-Automation, verfügt Jürgen Biffar über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung.
Zweck der Stiftung ist die Förderung technisch-digitaler Kompetenzen junger Menschen sowie die Steigerung des Lehr- und Lernerfolges an öffentlichen Schulen durch den Einsatz digitaler Lernwerkzeuge.
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