Thriller über die Bundeswehr in Afghanistan

Vor 25 Jahren begann mit den dschihadistischen Anschlägen in den USA eine neue Zeitrechnung. Das gilt auch für die Bundeswehr, die zwei Monate nach 9/11 in den Afghanistan-Einsatz zog. Georg Frost verarbeitet in den Romanen seiner Hindukusch-Reihe die unterschiedlichen Aspekte der damaligen Zeitenwende. Der neueste Band mit dem Titel „Ferner Himmel“ ist soben im catware.net Verlag erschienen.

„Keiner nannte das Krieg.“

Im Sommer 2006 übernimmt die Bundeswehr das Regionalkommando im Norden Afghanistans. Dieser galt bislang als relativ friedlich, doch wächst auch hier die Unruhe.

Darum ist der Militärpolizist Markus Prinz als alter Haudegen froh, nicht bloß das neue Feldlager südöstlich von Kundus zu hüten. Mit seiner Feldjäger-Einheit geht er gegen den Drogenhandel vor, mit dem der Terrorismus finanziert wird. Auch Silvio Possig, die rechte Hand von Prinz, will Afghanistan zum Besseren verändern. Doch ihm unterläuft ein verhängnisvoller Fehler, der das Leben einer afghanischen Familie zerstört.

Fortan muss Possig nicht nur vor deren Rache auf der Hut sein. Die afghanische Polizeieinheit, die von den Feldjägern trainiert wird, besteht überwiegend aus Milizionären eines gefährlichen Warlords. Überdies betreibt der deutsche Geheimdienst ein undurchsichtiges Spiel mit den in Kundus eingesetzten Soldaten.

Die Sanitäterin Lisa Katzbach geht den Feldjägern lieber aus dem Weg. Dennoch gerät auch sie ins Visier der Aufständischen und verliert liebgewonnene Kameraden. Nach und nach begreift Possig, wovor Prinz und Katzbach die Augen verschließen: Sie helfen denen, die sie bekämpfen sollten, und bekämpfen diejenigen, denen sie helfen sollten.

Deutsche Antwort auf Clancy und Forsyth

Der dritte Band der Hindukusch-Reihe begleitet deutsche Soldaten bei ihren Einsätzen in einem Afghanistan, das langsam ins Chaos abgleitet. Auch für „Ferner Himmel“ hat Georg Frost sich ausgiebig mit Fachliteratur, journalistischen Reportagen und Berichten von Soldaten beschäftigt. Die geschilderten Personen und Ereignisse sind fiktiv, aber realistisch. Frosts Militärthriller ist ein idealer Einstieg in die Hindukusch-Reihe für Leser von actiongetriebenen Romanen im Stile von Tom Clancy und Frederick Forsyth.

„Ferner Himmel“ ist ab sofort im Buchhandel oder direkt beim catwa­re.net Verlag erhältlich als Taschenbuch (ISBN 9783941921788) und E-Book für Kindle so­wie im EPUB-For­mat. Der nächste Band der Reihe erscheint Anfang 2027.

Über die Hindukusch-Reihe

In den Romanen der Hindukusch-Reihe wird der deutsche Afghanistan-Einsatz erstmals umfassend literarisch verarbeitet. Die Reihe setzt in den Jahren 2005 / 06 ein, als die Sicherheitslage in Afghanistan zu kippen beginnt. Die Handlung erstreckt sich von Istanbul über Teheran und Kundus bis Xinjiang.

Jeder Band enthält ein Verzeichnis der verwendeten Literatur und vorkommenden Personen sowie Kartenmaterial. Beim Verfassen und Gestalten der Bücher wurde sog. „KI“ in keinem einzigen Arbeitsschritt verwendet.

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Im 2009 gegründeten catware.net Verlag erscheinen der Lichtwolf („Zeitschrift trotz Philosophie“, ISSN 1614-8037) sowie die Bücher seiner Autoren. Der in Ostfriesland ansässige Verlag produziert außerdem E-Books. www.catware.net

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