Modernes Zentrum für Ausbildung und Weiterbildung entsteht in Salach
Salach, 16. September 2026 – Mit dem Bau des neuen Ausbildungszentrums am Unternehmensstandort in Salach setzt die HELDELE GmbH ein starkes Zeichen für die Zukunft der beruflichen Bildung. Das Familienunternehmen investiert damit gezielt in die Ausbildung und Entwicklung von Nachwuchskräften und schafft einen modernen Lern- und Begegnungsort für die Fachkräfte von morgen. Das Zentrum wird künftig Ausbildungsberufe, duale Studiengänge sowie Fort- und Weiterbildungsangebote unter einem Dach vereinen und damit neue Maßstäbe für eine moderne, praxisnahe Qualifizierung setzen.
Mit dem Neubau reagiert HELDELE auf die steigenden Anforderungen einer zunehmend digitalisierten und technologisch geprägten Arbeitswelt. Moderne Werkstätten, Schulungsräume, IT-Lernumgebungen und Flächen für Weiterbildung schaffen optimale Voraussetzungen, um junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten und bestehende Fachkräfte gezielt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig werden die verschiedenen Ausbildungsbereiche an einem zentralen Standort gebündelt und der Austausch zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen gestärkt.
Investition in Menschen und Zukunft
„Für uns ist das Ausbildungszentrum weit mehr als ein Gebäude. Es ist ein klares Bekenntnis zu unseren Mitarbeitenden, zu unserer Verantwortung als Ausbildungsbetrieb und zur Zukunft unseres Unternehmens. Wer über Fachkräftesicherung spricht, muss bereit sein, langfristig zu investieren. Genau das tun wir mit diesem Projekt“, erklärt Jürgen Christ, Geschäftsführer der HELDELE GmbH.
HELDELE zählt zu den bedeutenden Ausbildungsbetrieben der Region und bildet junge Menschen in zahlreichen technischen, kaufmännischen und IT-orientierten Berufen aus. Das neue Ausbildungszentrum soll die Qualität der Ausbildung weiter stärken und den Nachwuchskräften eine Lernumgebung bieten, die Theorie und Praxis optimal miteinander verbindet.
Ausbildung neu gedacht
„Junge Menschen erwarten heute eine Ausbildung, die sie fachlich fordert, individuell fördert und gleichzeitig die Anforderungen moderner Arbeitswelten abbildet. Mit dem neuen Ausbildungszentrum schaffen wir genau diese Voraussetzungen. Wir investieren damit nicht nur in Wissen und Qualifikation, sondern auch in Motivation, Identifikation und langfristige Entwicklungsperspektiven“, so Alfred Czencz, Personalleiter der HELDELE GmbH.
Bereits bei der Konzeption des Gebäudes wurden die Wünsche und Anforderungen der Ausbildung gezielt berücksichtigt. Im Erdgeschoss sind modern ausgestattete Werkstatt- und Schulungsflächen vorgesehen; im ersten Obergeschoss ergänzen weitere Schulungsräume und Laborbereiche das Angebot für praxisnahes Lernen.
Die praxisnahe Vermittlung zukunftsrelevanter Technologien spielt dabei eine zentrale Rolle. Auf dem Dach wurde eine eigene Photovoltaikanlage installiert, an der Auszubildende die Grundlagen moderner PV-Technik in einer sicheren Lernumgebung erlernen können. Ergänzt wird dies durch einen speziellen Schmutzraum, in dem handwerkliche Grundfertigkeiten wie Stemmarbeiten, Schlitzen oder das Setzen von Unterputz- und Trockenbaudosen trainiert werden können. So lernen die Nachwuchskräfte sämtliche Bereiche der modernen Gebäudetechnik kennen und sammeln wertvolle Praxiserfahrung.
Ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort Salach
Die Bedeutung des Projekts reicht dabei weit über die Unternehmensgrenzen hinaus. Als regional verwurzeltes Unternehmen leistet HELDELE einen wichtigen Beitrag zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte und stärkt damit nachhaltig den Wirtschaftsstandort Salach und die gesamte Region.
Bürgermeister Dennis Eberle begrüßt das Engagement des Unternehmens:
„Das neue Ausbildungszentrum von HELDELE ist ein starkes Signal für unseren Wirtschaftsstandort und ein klares Bekenntnis zur Zukunft junger Menschen. In Zeiten des Fachkräftemangels sind Unternehmen gefragt, Verantwortung zu übernehmen und in Ausbildung zu investieren. HELDELE geht hier mit gutem Beispiel voran. Das neue Zentrum schafft hervorragende Voraussetzungen für die berufliche Entwicklung junger Talente und stärkt gleichzeitig die Attraktivität unserer Gemeinde als Wirtschafts- und Ausbildungsstandort. Ich freue mich sehr über dieses Engagement und wünsche dem Projekt weiterhin einen erfolgreichen Verlauf.“
Gelungener Start für 57 neue Auszubildende
Wie wichtig die Ausbildung für HELDELE ist, zeigte sich erst vor wenigen Tagen: Zum Ausbildungsstart am 7. September begrüßte das Unternehmen insgesamt 57 neue Auszubildende an den Standorten Salach, Stuttgart, München, Karlsruhe sowie bei HELDELE Automation und HELDELE Mechatronik.
Für die Nachwuchskräfte stand zunächst das Kennenlernen des Unternehmens im Mittelpunkt. An den ersten beiden Tagen kamen die neuen Auszubildenden größtenteils am Hauptstandort in Salach zusammen. Dort wurden sie von der Geschäftsführung, der Personalabteilung und den Ausbildern begrüßt, erhielten wichtige Informationen zum Unternehmen und konnten erste Kontakte zu ihren zukünftigen Kolleginnen und Kollegen knüpfen.
Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Übergabe der drei „Azubi of the Year“-Fahrzeuge. Die besten Auszubildenden des vergangenen Ausbildungsjahres erhielten jeweils für ein bzw. ein halbes Jahr einen vollelektrischen VW ID.3 zur Nutzung und wurden für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.
Den Rest der Woche stand für die neuen Nachwuchskräfte ein gemeinsames Outdoor-Teambuilding auf der Schwäbischen Alb in Erkenbrechtsweiler auf dem Programm. Bei unterschiedlichen Aufgaben, Spielen und Herausforderungen haben sich die Auszubildenden standort- und berufsübergreifend kennengelernt und sind als Team zusammengewachsen.
„Eine erfolgreiche Ausbildung beginnt nicht erst im Unterricht, in der Ausbildungswerkstatt oder auf der Baustelle, sondern mit einem starken Miteinander. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass unsere Auszubildenden sich von Anfang an als Teil der HELDELE Gemeinschaft verstehen“, betont Alfred Czencz, Personalleiter der HELDELE GmbH.
Sichtbare Fortschritte auf der Baustelle
Auch auf der Baustelle des neuen Ausbildungszentrums selbst wurden in den vergangenen Monaten wichtige Meilensteine erreicht. Auf den offiziellen Baustart und den erfolgreichen Abschluss der Fundamentarbeiten schlossen sich die weiteren Hochbauarbeiten an. Inzwischen wurde mit dem Richtfest ein weiterer bedeutender Meilenstein im Projektverlauf gefeiert. Parallel dazu laufen die Arbeiten an der Fassade, Fenstern und Dach, während der Innenausbau bereits begonnen hat.
Das Besondere dabei: Das Ausbildungszentrum wird bereits während seiner Entstehung für Ausbildungszwecke genutzt. Auszubildende des ersten bis dritten Lehrjahres sind seit der Rohbauphase aktiv in das Projekt eingebunden und unterstützen unter Anleitung erfahrener Fachkräfte bei verschiedenen Arbeitsschritten. So wirken sie unmittelbar an der Entstehung ihres zukünftigen Ausbildungszentrums mit und sammeln gleichzeitig wertvolle Praxiserfahrung.
„Es ist etwas Besonderes, an einem Projekt mitzuarbeiten, das wir später selbst nutzen werden. Man sieht jeden Tag die Fortschritte und sammelt gleichzeitig wertvolle Praxiserfahrung. Das macht einen stolz und zeigt, wie viel Vertrauen HELDELE in seine Auszubildenden setzt“, sagt Mattheo Chalkiadis, Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration, zweites Lehrjahr.
„Von Beginn an war es unser Anspruch, ein Gebäude zu schaffen, das moderne Lernkonzepte, funktionale Anforderungen und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten miteinander verbindet. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir unsere Auszubildenden frühzeitig in das Projekt einbinden können. Das schafft Identifikation und bietet zugleich die Möglichkeit, Theorie und Praxis direkt miteinander zu verknüpfen“, erläutert Günter Stegbauer, Projektverantwortlicher für den Neubau des Ausbildungszentrums.
Hinter dem Projekt steht ein engagiertes Team aus jungen Fachkräften, das bei der Umsetzung große Verantwortung übernimmt. Dabei profitieren die Projektbeteiligten jederzeit von der Unterstützung und dem Know-how erfahrener Kolleginnen und Kollegen. Mehrere Teammitglieder haben ihre Meisterqualifikation erst kürzlich abgeschlossen oder befinden sich aktuell in der Weiterbildung zum Meister. Das Projekt steht damit beispielhaft für die Kombination aus jungen Talenten und langjähriger Erfahrung, die HELDELE auszeichnet.
Fachkräfte fördern, Chancen schaffen
Das neue Ausbildungszentrum ist Teil der langfristigen Strategie von HELDELE, junge Talente frühzeitig zu fördern und eigene Fachkräfte zu entwickeln. Es unterstreicht den hohen Stellenwert, den Ausbildung und Weiterbildung im Unternehmen einnehmen.
„Wir möchten jungen Menschen nicht nur einen Ausbildungsplatz bieten, sondern einen Ort, an dem sie ihre Talente entdecken, sich fachlich und persönlich weiterentwickeln und die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft schaffen können. Das neue Ausbildungszentrum wird genau dafür stehen“, betont Rasmus Reutter, Geschäftsführer der HELDELE GmbH.
Starkes Zeichen für berufliche Bildung
Mit seiner Fertigstellung, die im Frühjahr 2027 geplant ist, wird das Ausbildungszentrum zu einem zentralen Baustein der HELDELE Ausbildungsstrategie und zu einem sichtbaren Zeichen für Innovationskraft, Zukunftsorientierung und nachhaltige Nachwuchsförderung. Gleichzeitig setzt das Unternehmen ein deutliches Signal für die Bedeutung beruflicher Bildung und die langfristige Sicherung von Fachkräften in der Region.
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