Wenn Maschinen immer mehr wissen: Was müssen Menschen heute noch lernen?

„Atelier Lebenskunst“ der UniNUN gGmbH stellt die Bildung der Persönlichkeit in den Mittelpunkt

Freiburg/Schauinsland, 23. Oktober 2026 – Künstliche Intelligenz kann in Sekunden Wissen bereitstellen, Texte verfassen, Zusammenhänge erklären und Entscheidungen vorbereiten. Doch wer oder was hilft dem Menschen dabei, herauszufinden, wie er leben, entscheiden und Verantwortung übernehmen möchte? Mit dieser Frage beschäftigt sich vom 23. bis 25. Oktober 2026 das „Atelier Lebenskunst“ im Berghaus auf dem Schauinsland.

Das dreitägige Bildungsformat wurde von Dr. Christoph Röckelein, Pädagoge, Coach und Gründer der gemeinnützigen UniNUN, entwickelt. Im Mittelpunkt steht nicht die Vermittlung von noch mehr Wissen; aber auch kein klassischer Selbstoptimierungskurs. Es geht um eine Frage, die in Zeiten von KI, gesellschaftlicher Unsicherheit, Klimawandel und politischen Spannungen neue Aktualität gewinnt: Was bedeutet es, ein bewusstes, lebendiges und verantwortungsvolles Leben zu führen?

Bildung, die nicht nur Wissen vermittelt

„Wir leben in einer Zeit, in der Wissen immer leichter verfügbar ist. Die entscheidende Frage ist deshalb zunehmend nicht mehr nur, was ein Mensch weiß, sondern wer er sein möchte und wie er mit seinem Wissen umgeht und sein Leben lebendig macht“, sagt Röckelein.

Damit möchte er den klassischen Bildungsbegriff erweitern. Bildung, so seine Überzeugung, erschöpft sich nicht in Schule, Studium und beruflicher Qualifikation. Zur Bildung gehört auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit – die Fähigkeit, sich selbst zu verstehen, Haltung zu entwickeln und das eigene Leben bewusst zu gestalten.

Das „Atelier Lebenskunst“ versteht sich dabei als Denk- und Erfahrungsraum. Es gibt kein vorgefertigtes Rezept für das „richtige“ Leben. Stattdessen geht es um Fragen, Impulse und den Austausch mit anderen Menschen. Perspektiven aus Wirtschaft, Wissenschaft und Spiritualität fließen dabei zusammen.

Vom ICH über das WIR zur WELT

Das Konzept folgt drei Perspektiven: ICH, WIR und ALLE.

Beim ICH geht es um Persönlichkeitsbildung und Selbstführung: Was treibt mich an? Welche Werte und Potenziale habe ich? Beim WIR rückt die Verbundenheit zu anderen Menschen in den Mittelpunkt. Die Perspektive ALLE richtet den Blick schließlich auf gesellschaftliche Verantwortung in der Welt und die Frage, wie Veränderung gestaltet werden kann.

„Wir brauchen in volatilen Zeiten nicht nur Menschen mit Kompetenzen, sondern Menschen mit Haltung“, sagt Röckelein. „Menschen, die bewusst entscheiden, kreativ handeln und Verantwortung übernehmen können. Für mich ist genau das ein wesentlicher Auftrag von Bildung.“

Haltung macht den Unterschied

Röckelein arbeitet seit 1999 als Berater und Coach. Zu seinen Schwerpunkten gehören haltungsbasiertes Coaching, Führungskräfteentwicklung und Managementbildung. Mit dem „Atelier Lebenskunst“ kehrt der Buchautor („Du bist – nicht so wie du denkst“) nun zu seinen pädagogischen Wurzeln zurück.

Mit der gemeinnützigen UniNUN möchte er einen Diskurs darüber anstoßen, ob Bildung im 21. Jahrhundert nicht mehr sein muss als die erfolgreiche Vermittlung von Wissen.

„Bildung beginnt dort, wo Menschen sich selbst in Beziehung zur Welt setzen“, sagt Röckelein. „Wenn Maschinen immer mehr wissen und immer mehr Aufgaben übernehmen, wird es umso wichtiger, dass Menschen wissen, wofür sie stehen und wie sie leben wollen.“

Das „Atelier Lebenskunst“ findet vom 23. bis 25. Oktober 2026 im Berghaus auf dem Schauinsland statt.

 

Einladung

Pressevertreter sind herzlich eingeladen im Gespräch mit dem Autor und UniNUN gGmbH-Gründer mehr über die Persönlichkeitsdidaktik und die Bildungsangebote der UniNUN zu erfahren und beim Atelier mit Veranstalter und Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Veröffentlicht von:

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