MINT-Fächer in den Schulen stärken

Unterstützung finden die IfKom beim PhV NRW für die Stärkung der MINT-Fächer an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs.Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind für viele Berufe und Branchen die Grundlage für Innovationen und damit für wirtschaftlichen Wohlstand der Gesellschaft. Für die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) kann daher der Unterricht in den MINT-Fächern nicht früh genug beginnen.

Deutschland kommt bei der Digitalisierung zwar voran, kann jedoch mit dem Tempo insbesondere der kleineren EU-Länder nicht Schritt halten, belegt der Bitkom e. V. kürzlich anhand des Bitkom-DESI-Index 2026. Danach liegt Deutschland unter den 27 EU-Mitgliedstaaten auf Platz 17. Im Jahr 2025 war Deutschland noch auf Rang 14 zu finden.

Digitalisierung erfordert Fachkräfte, insbesondere IT-Spezialisten und Ingenieure. „Hierzu müssen wir früh in den Schulen beginnen, Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer zu motivieren und zu begeistern", merkt der IfKom-Bundesvorsitzende Dr. Heinz Leymann an und fügt hinzu: „Um die Attraktivität der MINT-Fächer zu erhöhen, bedarf es in der schulischen Bildung der Aufnahme von Themen wie beispielsweise Elektrische Schaltkreise und Robotik sowie Mobilität und KI-Systeme. Gerade in der Roboter-Technik sehen wir in China eine rasante Entwicklung."

Aus der Sicht der IfKom sollten auch Themen aus dem Baubereich wie Brücken, Wasser in der Stadt, Energiesparhaus in den Unterricht in Form von theoretischen und praktischen Workshops implementiert werden. In diesem Kontext können in den höheren Klassen Kooperation mit Hochschulen und Universitäten sowie mit Verbänden und Wirtschaftsunternehmen den Erfolg unterstützen.

Unterstützung finden die Ingenieurinnen und Ingenieure des Verbandes IfKom beim Philologenverband Nordrhein-Westfalen (PhV NRW), der seit Jahren für die Stärkung der MINT-Fächer an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs wirbt. „Selbst an Gymnasien gibt es in diesem Bereich wachsende fachspezifische Engpässe, da sich zu wenig junge Menschen für ein Lehramtsstudium in den MINT-Fächern entscheiden. Bisherige Maßnahmen haben leider nicht den notwendigen Erfolg gezeigt. Wir brauchen dringend diese Kolleginnen und Kollegen, die mit Expertise und Leidenschaft die MINT-Fächer vertreten und Schülerinnen und Schülern diese Begeisterung weitergeben können", erklärt die PhV-Landesvorsitzende Sabine Mistler.

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