Chinas Macht auf dem Meer 

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Wiesbadener Filmemacher über die neue Rolle Pekings auf den Weltmeeren.

China sichert sich seit Jahren seine Handelswege über See. Das Land investiert an den wichtigsten Seerouten in Tiefseehäfen und gräbt den Nicaragua-Kanal durch Mittelamerika. Es kauft sich Liegeplätze auf allen Kontinenten und baut mittlerweile die größten Containerschiffe der Welt. Wer die einzelnen Fakten verbindet, erhält den Eindruck eines großen Plans: Wer den Seehandel beherrscht, dominiert die Welt. China ist auf dem besten Wege dahin. Schon heute werden rund 25 Prozent aller Container von chinesischen Firmen umgeschlagen. „China bereitet sich auf seine Rolle als Welthandelsmacht vor. Dabei geht das Reich der Mitte äußert geschickt und strategisch vor, besonders auf den Weltmeeren. Die geopolitische Großmacht ist dabei, sich ihren ökonomischen Einflussbereich weltweit zu sichern und das bisher völlig ohne militärische Mittel“, sagt der Wiesbadener Filmemacher Dr. Ingo Herbst. Für seine Dokumentation „Chinas Macht auf dem Meer“ hat der renommierte TV-Regisseur (u.a. Gewinner des Medienpreises der Deutschen Umwelthilfe) die Entwicklung  des Landes zur neuen Seehandelsmacht nachgezeichnet.  Mehr als drei Monate haben ihn Dreharbeiten für dieses Filmprojekt zusammen mit Kameramann Ulrich Andrée rund um die Welt geführt. Dabei sind ihnen Aufnahmen gelungen, die bislang noch nie im deutschen Fernsehen gezeigt wurden. Als erstes TV-Team drehen Herbst und Andrée den auf Kuba errichteten Tiefseehafen Mariel, der 18 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Havanna als neuer Logistik-Hub in der Karibik offiziell mit brasilianischem Geld gebaut wurde. China plant Investitionen in der Sonderwirtschaftszone, weil Handarbeit in Lateinamerika billiger ist, als in China selbst. Auf dem südamerikanischen Kontinent plant Peking den Ausbau seiner Handelsbeziehungen und will dort in den nächsten Jahrzehnten bis zu 500 Milliarden Dollar  investieren.Dazu benötigt das Land einen zuverlässigen Seeweg zur Passage der gigantischen Containerschiffe, die zum Warenverkehr eingesetzt werden.„Schon jetzt ist der Panamakanal für die immer weiter wachsenden Riesen der Meere zu schmal. Eine neue Wasserstraße, quer durch Nicaragua soll ihn ersetzen. Und chinesische Investitionen sollen dies möglich machen“, erklärt Herbst. In Managua hat er den Nicaraguanischen Chef des Präsidialamtes Dr. Paul Oquist getroffen, der zu den leidenschaftlichen Befürwortern des Projektes zählt. Aber auch Kritiker kommen zu Wort: Wissenschaftler und Naturschützer befürchten massive negative Folgen für Natur und Fauna der betroffenen Regionen durch den „Gran Canal“.   Was in Nicaragua bisher nur geplant ist, hat das 3sat-Team in Sri Lanka bereits mit der Kamera eingefangen: dort entsteht unter chinesischer Leitung einer der größten Tiefseehäfen der Welt. Die Dreharbeiten gestalten sich jedoch kompliziert. Langwierige Verhandlungen mit der Regierung des Inselstaats im indischen Ozean sind nötig gewesen, um die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten.  Auch hier hat das TV-Team aus Wiesbaden als erstes die gigantischen Bauarbeiten dokumentiert. Einmal im Betrieb werden dort 50.000 Menschen arbeiten. Der Hafen gilt als wichtigster Brückenkopf Chinas für seine Handelswege in den arabischen Raum, nach Afrika und in den indischen Ozean. „Der Weg des Drachens über die Meere ist zwar leise, aber er wird in wenigen Jahren seine Wirkung zeigen“, bilanziert Filmemacher Ingo Herbst den Aufstieg des Reichs Mitte zum neuen Herrscher der Meere. So ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt, dass die Forderung nach einer Elbvertiefung hauptsächlich auf chinesischen Druck zurückzuführen ist. Weiter Informationen: http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hintergrund/181928/index.html&cx=61 Sendetermin FR 05.06.2015  21 Uhr  | 3sat makro Wiederholung So 07.06.2015  06:15 Uhr  | 3sat makro Der Autor und Regisseur Dr. Ingo Herbst realisierte bisher über 240 Filme unterschiedlicher Machart für verschiedene Fernsehformate. Filmografie TV: http://herbstundherbst.tv/dll/HuH_Referenzen_Fernsehen.pdf Filmografie Unternehmen: http://herbstundherbst.tv/dll/HuH_Referenzen_Unternehmen_D_web.pdf Kamera: Ulrich Andrée, Diego Herrero Lamo de Espinosa, Jochen Beckmann Schnitt: Jörg Becker Redaktion: Thomas Janssen Pressefotos  https://herbstundherbst.tv/china-special-bilder.html Specials zum Film https://herbstundherbst.tv/china-special.html makro. Wirtschaft in 3sat Seit März 2011 berichtet makro nun schon jeden Freitagabend aus dem globalen Wirtschafts-dschungel.  Die weltweite Vernetzung der Wirtschaft prägt immer mehr den Alltag von Unternehmen aber auch Konsumenten. Deshalb versteht sich "makro" auch im Sinne einer Großaufnahme, geht nah ran an die Menschen, die mit ihren Entscheidungen und Fähigkeiten Wirtschaft machen. "makro" zoomt in den Mikrokosmos des Wirtschaftslebens, verliert dabei aber nie die makroökonomische Perspektive aus den Augen. www.3sat.de/makro

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