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15 Punkte die bei der Auswahl eines Laserbeschriftungssystems wichtig sind

Pressemitteilung von

Um das geeignetste Laserkennzeichnungssystem auszuwählen, gilt es sich einige grundlegende Fragen zu stellen. In unserer Checkliste haben wir die wichtigsten Fragen zusammengefasst, um Ihnen die Entscheidungsfindung zu erleichtern.

1) Welche Art von Werkstücken muss gekennzeichnet werden?

Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, welche Anlagen für Ihre Anwendung in Frage kommen, ist die Frage nach der Art der Werkstücke elementar. Hiernach richtet sich oftmals die Entscheidung in Richtung Desktop-System, Standalone-Anlage oder automatisierte Beschriftungsstation.

2) Wie viele Werkstücke fallen pro Zeitraum an?

Die Frage, wie viele Werkstücke in welchem Zeitraum gekennzeichnet werden müssen, wird sicherlich als eine der ersten Fragen von jedem Anbieter gestellt. Nur durch diese Angabe kann abgeschätzt werden, welche Laserleistung notwendig sein wird, um die geforderte Anzahl an Werkstücken zu kennzeichnen. Da die Laserleistung mit preisentscheidend ist, sollten Sie hier sehr genau überlegen und auch in die Zukunft denken, denn die Laserleistung läßt sich nicht ohne weiteres aufstocken!

3) Wie schnell müssen meine Werkstücke abgearbeitet werden?

Ebenso entscheidend für die Auswahl der richtigen Laserleistung ist die Frage, wie schnell die anfallenden Werkstücke abgearbeitet werden sollen. Es macht beispielsweise einen entscheidenden Unterschied, ob Sie alle Werkstücke sofort beim Eintreffen an der Laserstation kennzeichnen (Beschriftungszeit nicht kritisch), oder diese zunächst sammeln und dann einmal am Tag alle in einem Durchgang kennzeichnen möchten – in diesem Fall ist eine kurze Bearbeitungsdauer sehr wichtig.

4) Wie groß sind meine Werkstücke maximal?

Üblicherweise werden Laserkennzeichnungssysteme nach Klasse 1 betrieben, was bedeutet, daß keine Laserstrahlung entweichen kann. Dies wiederum setzt voraus, daß alle Werkstücke in eine Laserkabine eingebracht werden und erst nach Schließen der Schutztüre startet der Laservorgang. Überlegen Sie also genau, ob vielleicht nur ein sehr geringer Prozentsatz Ihrer Werkstücke zu groß für eine Standardkabine ist und somit deutliche höhere Kosten verursachen würde, um eine größere Lösung zu erwerben. Eventuell müssen übergroße Teile anderweitig gekennzeichnet werden, beispielsweise mittels Schildern, Prägen oder mechanischer Gravur.

5) Wo müssen meine Werkstücke gekennzeichnet werden?

Es ist sehr wichtig sich zu überlegen, wo die jeweiligen Werkstücke gekennzeichnet werden müssen, da auch hiervon die Kabinengröße des Laserkennzeichnungssystems abhängt. Besonders bei der stirnseitigen Kennzeichnung langer Werkstücke ist oftmals der Verfahrweg der z-Achse limitierend, aber auch eine Kennzeichnung am Rand der Werkstücke kann ein Problem darstellen, wenn ein Lasersystem nicht über verfahrbare x/y-Achsen verfügt.

6) Wie groß muss die Kennzeichnung sein?

Für Laserbeschriftungssysteme stehen verschiedene Optiken zur Verfügung – diese reichen üblicherweise von Bearbeitungsflächen mit 55 x 55 mm2 bis 290 x 290 mm2. Wichtig ist hierbei, daß zum Einen der Fokusabstand von der Optik bis zu Werkstückoberfläche zunimmt, wodurch sich die maximale Werkstückhöhe in einem geschlossenen Lasersystem reduziert.

Zum Anderen wird der Durchmesser des Laserstrahls im Fokus größer, je größer das Beschriftungsfeld ist. Hierdurch steigt nicht nur die minimale Schriftgröße bzw. sinkt die Grafikauflösung, der Laser wird auch ineffektiver und benötigt mehr Zeit um beispielsweise die gleiche Gravurtiefe als mit einem kleineren Beschriftungsfeld zu erreichen.

7) Welche Materialien müssen gekennzeichnet werden?

Es ist sehr wichtig zu wissen, welche Materialien gekennzeichnet werden müssen, da diese unter Umständen eine höhere Leistung oder ein anderes Lasersystem erfordern. Zudem gibt es Materialien (wie beispielsweise POM weiß oder Natur), daß auf die Wellenlänge von Festkörperlasern nicht reagiert – zumindest nicht ohne Beimengung von Additiven.

Speziell bei der Kennzeichnung von Kunststoffen ist auch zu beachten, dass diese oftmals toxische, krebserregende oder anderweitig gesundheitsschädliche Substanzen bei der Laserbeschriftung freisetzen. Sie sollten also in jedem Fall an die Anschaffung einer Absauganlage denken, sofern Sie noch keine im Einsatz haben.

8) Wie müssen meine Werkstücke gekennzeichnet werden?

Abhängig von der Art der Kennzeichnung, ist ggf. mehr Leistung erforderlich oder gar ein spezielles Lasersystem. Die Frage nach der Kennzeichnungsart ist also ebenfalls von großer Bedeutung.

9) Wie werden meine Werkstücke beladen?

Die Art, wie die jeweiligen Werkstücke dem Laser zugeführt werden sollen bestimmt letztendlich die Art der Kabinenlösung und einer etwaigen Automatisierungslösung oder Anbindung.

10) Wie schwer sind meine Werkstücke?

Leichtere Teile können ohne Probleme von Hand oder mit einem konventionellen Handling beladen werden. Sind die Werkstücke jedoch schwerer ist ggf. eine Kranbeladung oder über ein Schubladensystem notwendig. Bei Roboterautomatisierungen ist ebenfalls die Angabe des maximalen Werkstückgewichtes sehr wichtig für die Anlagenauslegung.

11) Wie kommen meine Werkstücke zur Laserstation?

Die Art und Weise, wie die Werkstücke am Lasersystem angeliefert werden bestimmt ebenfalls die Anlagenauslegung. Hierdurch lassen sich unter anderem Empfehlungen zu Steh- oder Sitzarbeitsplätzen, zu Anlagen mit oder Rundtakttisch und mehr ableiten.

12) Müssen runde Werkstücke gekennzeichnet werden?

Wenn runde Werkstücke gekennzeichnet werden müssen, sind oftmals spezielle Aufnahmen, aber auch ggf. spezielle Laseroptiken notwendig. Hierbei ist es wichtig den minimalen Durchmesser (um die Schrifthöhe abschätzen zu können), den maximalen Durchmesser (um die Größe der Laserkabine bestimmen zu können) und auch die minimale und maximale Länge (um das Handling der Werkstücke beurteilen zu können) zu kennen. Müssen die Werkstücke um den Umfang gekennzeichnet werden, ist der Einsatz einer Dreheinheit unerlässlich.

13) Was muss gekennzeichnet werden?

Im Zusammenhang mit der Art Ihrer Werkstücke und dem jeweiligen Material ist es wichtig zu wissen, ob Kodierungen aufgebracht werden müssen und wo bei Texten die minimale Schrifthöhe liegt. Dies bestimmt nicht nur den verwendeten Lasertyp, sondern auch die empfohlene optische Auslegung des Lasersystems.

14) Soll die Laserstation mobil sein?

In manchen Anwendungen kann es Sinn machen, den Laser mobil, als im Betrieb beweglich zu betreiben. Dies kann der Fall sein, wenn die Laserkennzeichnung auftragsbezogen einer Werkzeug- oder Spritzgussmaschine nachgeschaltet ist, aber nicht für jeden Auftrag benötigt wird.

15) Welches Budget ist vorhanden?

Oftmals stehen für eine Anwendung mehrere mögliche Lösungen zur Auswahl, daher ist es wichtig zu wissen, in welchem Preisrahmen die geplante Anschaffung liegen muss.

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