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Die Republik China (Taiwan) lehnt die WHO-Charakterisierung ihrer Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung ab und drückt ihre starke Unzufriedenheit gegenüber dem WHO-Sekretariat aus

Pressemitteilung von

Auf einer Pressekonferenz am 12. Mai um 9:30 Uhr, Genfer Zeit, hat Dr. Timothy Armstrong, Direktor des „World Health Organization Department of Governing Bodies und External Relations“, auf eine Medien-Anfrage über Taiwans Fehlen einer Einladung von der Weltgesundheits-versammlung (WHA), reagiert und geäußert, dass die WHO Taiwan keine Einladung gesendet habe aufgrund des Fehlens eines Cross-Strait-Übereinkommens, doch Taiwans Teilnahme an den technischen Treffen der WHO weitergehe. Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Republik China (Taiwan) (MOFA) lehnt diese einseitige und ungenaue Charakterisierung durch die WHO ab und hat ihre starke Unzufriedenheit gegenüber der WHO ausgedrückt.

Die WHO ist eine professionelle, internationale Gesundheitsorganisation. Sie ist verpflichtet, die Grundprinzipien ihrer Verfassung einzuhalten, die den Genuss des höchsten erreichbaren Gesundheitsstandards unabhängig von Rasse, Religion, politischem Glauben und wirtschaftlichem oder sozialem Zustand fordert. Dieses Recht auf Gesundheit ist in der WHO-Verfassung verankert und die Grundlage, die die Einladung der WHO nach Taiwan zur Teilnahme an der WHA und in gleicher Weise zu WHO-Aktivitäten und technischen Sitzungen untermauert.

MOFA hat große Enttäuschung geäußert, dass die WHO es versäumt habe, sich an ihre Verfassung zu halten und die breite Unterstützung in der internationalen Gemeinschaft für die Beteiligung Taiwans an der WHA ignoriere, stattdessen sich dem politischen Druck eines bestimmten Mitglieds beuge, indem sie Taiwan von der WHA ausschließe.
Krankheit kennt keine Grenzen und der Kampf gegen die Ausbreitung von Krankheiten toleriert keine Abwesenheit. Die Länder der Welt sind sich einig, dass die politischen Bedingungen nicht über das Grundrecht auf Gesundheit priorisiert werden sollten. Dies ist auch der Goldstandard, unter dem sich unsere Regierung bemüht, das Wohlergehen der 23 Millionen Menschen in Taiwan zu verbessern.

Die politische Blockade hat zu einer hohen Ablehnungsrate für Taiwans Bewerbung, an technischen Treffen der WHA teilzunehmen, geführt, was gravierende Schwierigkeiten in Taiwans Bemühungen zur Koordination mit der internationalen Gemeinschaft zur Krankheitsverhütung verursacht hat. Die WHO sollte diese unzulässige Behinderung ablehnen und die Beteiligung Taiwans an der WHA und alle Arten von Treffen, Mechanismen und Aktivitäten erleichtern.

Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten bekräftigt, dass wir die einzige Regierung sind, die die Menschen in Taiwan vertritt und die Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlergehen der taiwanischen Bevölkerung übernimmt. Der politisch motivierte Ausschluss von Taiwan verletzt die WHO-Verfassung und ist gleichbedeutend damit, Taiwans Bevölkerung ihrer Rechte zu berauben. Wir ersuchen die WHO und die nahestehenden Parteien, Gerechtigkeit und die Bedeutung der Beteiligung Taiwans an der WHA zu erkennen, so dass es keine Lücke im Netzwerk der Krankheitsverhütung gibt und damit alle zusammen für die weltweite Förderung der menschlichen Gesundheit arbeiten können.

Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg
Mittelweg 144
20148 Hamburg
Deutschland
Telefon: 040447788
Ansprechpartner: Karolin Gebhardt

Unternehmensprofil:
Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg, ist die Repräsentanz der Republik China (Taiwan) in Norddeutschland.

Sie ist für fünf Bundesländer zuständig: Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.

Auskünfte und Bearbeitung von Konsular- und Handelsangelegenheiten für Deutsche und Taiwaner im Ausland gehören ebenso zu unseren Aufgaben, wie die Vertiefung politischer, wirtschaftlicher, kultureller und medialer Beziehungen zwischen den fünf norddeutschen Bundesländern und Taiwan.

Diese Pressemitteilung wurde über fair-NEWS veröffentlicht.
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