Kein Like Button?
Bitte eine aktuelle Browserversion verwenden!

Zweites Regionalforum Zukunftsfähige Energieregion Pfälzerwald:

Pressemitteilung von

Wärmewende kann zum Erfolgsmodell werden

Pirmasens/Kaiserslautern, 16.05.2017: Wie Alternativen zu Öl- und Gasheizungen aussehen könnten, wie Wärmeenergie sinnvoll eingespart werden kann und welche Ansätze und Angebote dazu möglich sind, beschäftigte heute rund 70 Vertreter aus Politik, Kommunen, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft im Dynamikum Science Center beim Regionalforum „Zukunftsfähige Energieregion Pfälzerwald“ in Pirmasens. In vier Foren ging es darum, wie die „Wärmewende“ im Pfälzerwald angegangen werden kann und an welchen Hebeln Kommunen, Unternehmen und Bürger sinnvoll ansetzen können.

Neben dem Wandel im Strom- und Verkehrsbereich ist auch eine Wärmewende notwendig, die zukunftsfähig, wirtschaftlich attraktiv und zugleich klimafreundlich gestaltet wird. Den Kommunen kommt dabei eine herausragende Rolle zu, waren sich die Teilnehmer des Regionalforums einig.

Umweltstaatssekretär Thomas Griese bezeichnete den Wärmesektor als „schlafenden Riese der Energiewende, den es zu wecken gilt“. Griese sieht in den Kommunen wichtige Partner, diese Zukunftsaufgabe zu meistern: „Mit unserem Wärmekonzept haben wir die Weichen für die Wärmewende in Rheinland-Pfalz gestellt. Darin bündeln wir Maßnahmen, um den Bedarf an Wärme zu senken und um die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Denn ohne eine Wärmewende können wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen“, erklärte der Staatssekretär.

Das Forum zeigte anhand von Praxisbeispielen, wie erfolgreiche Lösungsansätze für die Energieregion Pfälzerwald aussehen können, etwa der Einsatz lokaler Biomasse für die Nahwärmeversorgung oder die zeitnahe Energie- und Kosteneinsparung durch Einführung eines kommunalen Energiemanagementsystems. Dabei müsse die Wirtschaftlichkeit und Transparenz der Ansätze immer im Blick behalten werden, um die Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern weiter zu erhöhen, betonten die Teilnehmer.

Einige Kommunen haben den Weg in Richtung einer nachhaltigen Wärmeversorgung nach eigenen Angaben bereits erfolgreich eingeschlagen. Weitere Kommunen im Pfälzerwald können von den bisherigen Erfahrungen aus der kommunalen Praxis ebenso wie vom Fachwissen der Experten profitieren. Um zusätzliche erfolgsversprechende Projekte auf den Weg zu bringen, wird die Landesenergieagentur die Kommunen im Pfälzerwald im Rahmen der Wärmeinitiative Rheinland-Pfalz unterstützen und sie bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen begleiten.

Das Wärmekonzept Rheinland-Pfalz ist im Internet abrufbar unter: https://mueef.rlp.de/fileadmin/mulewf/Publikationen/Waermekonzept_fuer_Rheinland-Pfalz.pdf

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Trippstadter Str. 122
67663 Kaiserslautern
Deutschland
Telefon: 0631-205757158
Ansprechpartner: Markus Frey

Homepage:
http://www.energieagentur.rlp.de

Unternehmensprofil:
Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt Kommunen und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Bürger bei der Umsetzung ihrer Aktivitäten zur Energiewende in Rheinland-Pfalz. Sie informiert und initiiert Projekte in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen. Mitarbeiter in den Regionalbüros stehen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und unterstützen bei der Durchführung regionaler Projekte. Damit trägt die Landesenergieagentur zur Umsetzung der energiepolitischen Ziele in Rheinland-Pfalz sowie zum Klimaschutz bei.
Die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH wurde 2012 als Einrichtung des Landes gegründet. Sie informiert unabhängig und anbieterneutral.

Diese Pressemitteilung wurde über das Pressboard von fair-NEWS veröffentlicht.
Permanenter Link zur Pressemitteilung «Zweites Regionalforum Zukunftsfähige Energieregion Pfälzerwald:»:

Das könnte Sie auch interessieren: