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Rheinische Post: Kommentar: Prüfungsstress

Pressemitteilung von Rheinische Post

Weil eine Prüfung schwer ist, ist sie nicht irregulär. Dass Zehntausende in NRW eine Online-Petition für die Wiederholung der zentralen Englisch-Prüfung der zehnten Klassen unterstützen, sagt noch nichts darüber, ob die Klausur in Ordnung war. Sie wurde weithin als besonders schwer empfunden - für eine Neuansetzung reicht das nicht. Denn bislang fehlen Belege für Datenlecks, für fachliche Fehler oder dafür, dass Zehntklässler die Anforderungen nicht erfüllen konnten. Dass man angesichts der Probleme großzügiger bewerten kann, steht auf einem anderen Blatt. Aber Prüfungen neu schreiben zu lassen, weil Schüler sie schwer finden, wäre ein fatales Signal - nach dem Motto: Man muss nur laut genug protestieren, dann darf man noch mal. Trotzdem wiegen die Vorwürfe schwer; das Ministerium muss ihnen daher gründlich nachgehen. Diese Klausur entscheidet über die berufliche Zukunft vieler junger Leute mit. Zu prüfen ist vor allem, ob an den Schulen die Standards eingehalten wurden, an denen die Leistungen der Schüler am Ende gemessen werden. Nur dann ist eine Prüfung gerecht.

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Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621

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