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Vorsicht Schnäppchenfalle – fünf Tipps für den sicheren Online-Kauf von Designer-Handtaschen, Luxus-Uhren & Co

Pressemitteilung von

MarkMonitor erklärt, wie Sie die Angebote von Online-Markenpiraten erkennen

München, 09. Juni 2017 - Für viele ist die Tasche von Louis Vuitton oder Chanel die ultimative Investition. Sie setzen ein zeitloses Fashion-Statement und haben, sofern sie gut gepflegt werden, einen hohen Wiederverkaufswert. Da jedoch Designer-Taschen, -Uhren oder -Parfums ein kleines Vermögen kosten, schauen Kunden oft im Internet nach den besten Deals. Doch hier ist äußerste Vorsicht geboten. Denn wie eine aktuelle Studie von MarkMonitor zeigt, haben bereits 23 Prozent aller Verbraucher beim Online-Kauf unfreiwillig ein gefälschtes Marken-Produkt erworben (1). Das Problem: Die Cyber-Kriminellen gehen immer raffinierter und vor allem professioneller vor. So lassen sich die Webshops und Angebote der Betrüger heute selbst von versierten Online-Shoppern kaum mehr von denen der Originalhersteller unterscheiden.

Der Markt illegal kopierter Waren im Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung. Laut OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und EUIPO (Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum) belief sich das Marktvolumen gefälschter Güter vergangenes Jahr weltweit auf fast eine halbe Billion Dollar (2). Mittlerweile wird alles gefälscht – von Autoteilen über Brautkleider bis hin zu Medikamenten. Aber im Fall von Luxuswaren ist dies aufgrund des hohen Preises natürlich besonders ärgerlich. Aus diesem Grund sollten Schnäppchenjäger beim Online-Kauf von hochwertigen Handtaschen, Uhren und Co. besonders wachsam sein. Stefan Moritz, Regional Director DACH beim Online-Markenschutzexperten MarkMonitor, zeigt, worauf erwartungsfrohe Käufer von Luxusmarken achten sollten:

1. Die Schnäppchenfalle erkennen

Lange galt: Ist der Preis eines Markenprodukts zu gut um wahr zu sein, dann ist das vermutlich auch so. Heutzutage muss das nicht mehr unbedingt stimmen, denn Fälscher haben erkannt, dass Kunden eher in die Falle tappen, wenn der Preis nur geringfügig reduziert ist. Um dies zu vermeiden, sollten Sie die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers recherchieren, bevor Sie im Internet einkaufen. Seien Sie misstrauisch, selbst bei noch so kleinen Preisnachlässen für Ihr Lieblingsprodukt – denn genau diese können eine Fälschung indizieren. Sofern Sie zweifeln, sehen Sie sich die Website ganz genau an und prüfen Sie, ob alle Informationen plausibel erscheinen, inklusive der Zahlungs- und Rückzahlungsoptionen.

2. Die Website genau prüfen

Weil die meisten Kaufinteressenten über Suchmaschinen nach bestimmten Luxusartikeln suchen, müssen sie nicht zwangsweise auf der Original-Hersteller-Website landen, wenn sie online shoppen. Wenn Sie im Netz Vergleiche anstellen, gehen Sie sicher, dass die Website echt ist und achten Sie dabei vor allem auf Rechtschreibung und Grammatik. Fehler deuten in der Regel auf Nachahmungen hin. Wenn Sie jetzt immer noch unsicher sind, schauen Sie sich die “Über” und “FAQ”-Seiten an. Dies sind in der Regel die Seiten, bei der sich die Spreu vom Weizen trennt, weil Markenpiraten sich meist nicht die Mühe machen, diese anzugeben. Wichtig: Prüfen Sie die Lieferangaben. Stimmt die Adresse nicht mit dem Sitz der echten Firma übereinstimmt, könnte dies ein Hinweis auf betrügerische Aktivitäten sein.

3. Rückgabe- und Datenschutzrichtlinien checken

Jede echte Firmenwebsite hat klare und verständliche Richtlinien bezüglich Rückgabe und Datenschutz, wenn zum Beispiel die Markenhandtasche beschädigt ist und Retoure gehen soll. Sollte die Seite, die Sie sich ansehen, keine klaren Richtlinien aufweisen, heißt es: lieber Finger weg. Sind Richtlinien vorhanden, nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie diese aufmerksam durch.

4. Auf Echtheit der Webadresse achten

Bestimmte Online-Betrüger, bekannt als Cybersquatter oder Domainbesetzer, versuchen, Domains zu sichern, die denen von echten Marken verwirrend ähneln. Sie imitieren deren Website in der Hoffnung, dass Kunden durch Rechtschreibfehler auf ihrer Seite landen. Deshalb sollten Sie URLs und Suchmaschinenergebnisse immer doppelt auf Schreibfehler prüfen. Wenn Sie nicht wissen, ob eine Adresse tatsächlich sicher ist, schauen Sie sich die URL genau an: Beginnt sie mit ‘http’ oder ‘https‘? Fängt die Domain mit https an, sind Sie in aller Regel auf der sicheren Seite. Falls nicht, sollten Sie weitere Sicherheitschecks durchführen.

5. Vorsicht bei Online-Marktplätzen

Viele Käufer suchen auf Online-Marktplätzen nach einem tollen Schnäppchen. Hier gilt ein besonderes Augenmerk. Schauen Sie sich die Referenzen des etwaigen Verkäufers genau an. Wird er von anderen Käufern empfohlen? Viele gute Referenzen sind ein Gütezeichen für den Verkäufer.

„Da Online-Fälschungen immer häufiger nichtsahnende Käufer erwischt, sind Unternehmen in der Pflicht, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Kunden vor den Tricks der Online-Kriminellen zu schützen. Dafür steht ihnen eine breite Palette an Online-Markenschutz-Lösungen zur Verfügung. Ein effektives Schutzschild aufbauen und kontinuierlich die eigenen Marken im Internet überwachen, sollte die Devise von Markeneignern lauten. Damit schützen Unternehmen ihre Umsätze und bewahren ihren guten Ruf – gleichzeitig helfen sie dem Verbraucher, hochwertige Markenware von gefälschten Luxusartikeln zu unterscheiden“, schließt Moritz ab.

(1) https://info.markmonitor.com/rp-holiday-barometer

(2) http://www.oecd.org/industry/global-trade-in-fake-goods-worth-nearly-half-a-trillion-dollars-a-year.htm

MarkMonitor
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Diese Pressemitteilung wurde über das Pressboard von fair-NEWS veröffentlicht.
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