Fakten über die Vitrektomie

Bei der Vitrektomie handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Entfernung von Teilen des Glaskörpers. Sie wird bei verschiedenen Augenkrankheiten eingesetzt wie Netzhauterkrankungen oder Glaskörperblutungen angewendet. Zudem kommt die Vitrektomie bei sogenannten fliegenden Mücken und Floatern bei Glaskörpertrübungen zum Einsatz. Wann ein solcher Eingriff notwendig ist, obliegt der Entscheidung des Augenarztes.

Die Vitrektomie kommt vor allem bei schwerwiegenden Augenkrankheiten zum Einsatz, da die Heilungschancen zwar sehr hoch sind, der Eingriff aber auch Risiken mit sich bringt wie das Auftreten des grauen Stars oder Netzhautablösungen. Daher wird bei leichten Beschwerden auf Alternativen zurückgegriffen.

 

Ablauf der Vitrektomie

Zunächst entscheidet der Augenarzt bei einer Voruntersuchung über die Notwendigkeit und Zumutbarkeit eines Eingriffs. Gibt es Einwände gegen eine Vitrektomie, werden andere Behandlungsmöglichkeiten wie eine Lasertherapie empfohlen. Diese wird in verschiedenen Kliniken schon seit Jahren erfolgreich angewendet.

Spricht der Zustand des Auges für eine Vitrektomie, kann der Patient wählen, ob die Operation unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose erfolgen soll. Die Ärzte führen dann die Beleuchtungs- und Operationsinstrumente in den Glaskörper ein und entfernen ihn je nach Erkrankung teilweise oder ganz. Die Leerräume, die durch den Eingriff entstanden sind, können mittels einer Spezialflüssigkeit aufgefüllt werden. Nach der Vitrektomie muss der Patient einige Tage zur Beobachtung in der Augenklinik bleiben.

 

Schwerwiegende Komplikationen sind möglich

Die Vitrektomie ist eine Operation, die teils schwerwiegende Nebenwirkungen und Komplikationen mit sich bringen kann. So besteht direkt nach dem Eingriff eine erhöhte Infektionsgefahr. Zur Prävention erfolgt die Operation größtenteils stationär, und der Patient bleibt nach der Behandlung einige Tage zur Beobachtung im Krankenhaus.

Nach etwa ein bis zwei Jahren kann es als Folge der Therapie zur Bildung eines grauen Stars kommen. Die Häufigkeit dieses Risikos liegt je nach Statistik zwischen 30 bis 100 Prozent. In seltenen Fällen kommt es nach eine Vitrektomie zu Schädigungen der Netzhaut, die im schlimmsten Fall bis zur völligen Erblindung führen können, weshalb viele Augenärzte von einer Vitrektomie zur Entfernung von Floatern ab.

 

Welche Alternativen gibt es?

Wie schon beschrieben, ist nach einer Augenoperation das Risiko äußerst hoch, an nicht zu nicht vernachlässigenden Folgen unmittelbar oder auch noch Jahre nach dem Eingriff zu erkranken. Deshalb raten Ärzte, auch Alternativen zur Vitrektomie in Betracht zu ziehen. Die fliegenden Mücken verlieren sich im besten Fall durch eine Verlagerung der Gewebeansammlung von selbst.

Bei anhaltenden Beschwerden kann durch Augentropfen oder spezielle Sichtgläser eine Besserung eintreten. Sollte dies nicht der Fall sein, ist eine Lasertherapie eine gute Alternative. Hierbei werden mittels eines Laserstrahls die Teile des Glaskörpers zerstört, die Beschwerden auslösen Die Ergebnisse der Lasertherapie sind in den meisten Fällen positiv.

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