Berlin TXL bereitet sich auf die Nachnutzung vor

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Wenn am 4. November 2020 die südliche Startbahn am neuen Airport BER voll in Betrieb geht, beginnt für die Tegel Projekt GmbH der Countdown. Denn ein halbes Jahr später, am 5. Mai 2021, wird der Flughafen Tegel aus der verwaltungsrechtlichen Planfeststellung entlassen und ist dann endgültig kein Flughafen mehr. Sobald im Anschluss daran alle sicherheitsrelevanten Anlagen von der Berliner Flughafengesellschaft zurückgebaut sind, kann die Tegel Projekt GmbH das Gelände übernehmen.

„Wir haben viel geplant und lange auf unsere Starterlaubnis gewartet, aber nun stehen alle Zeichen auf Grün, um Berlin TXL, eines der größten Entwicklungsprojekte Europas, in die Umsetzung zu bringen. Auf 500 ha wird hier eine Stadt der Zukunft entstehen, sozial, nachhaltig, hoch innovativ, mit dem wahrscheinlich größten Holzbau-Quartier Europas“, sagt Dr. Philipp Bouteiller, Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH. „Die Pläne sind fertig, das Nutzungskonzept steht und wir freuen uns darauf, noch 2021 mit den Vorbereitungen für den ersten Bauabschnitt beginnen zu können.“

Für alle Interessierten wird nach der Übergabe des Geländes an die Tegel Projekt GmbH ein Infocenter im Flughafen-Verwaltungsgebäude einrichtet. Einen ersten Infopunkt gibt es dort bereits ab dem 8. November 2020; und unter www.zukunft-berlintxl.de kann man sich einen digitalen Überblick zur geplanten Nachnutzung verschaffen.

Bevor die ersten Bagger anrollen, möchte die Tegel Projekt GmbH den Flughafen im August 2021 noch einmal öffnen. Beim „Tag der offenen Tür“ sollen dann nicht nur die Gebäude offenstehen, sondern erstmals auch die bislang immer abgeriegelte Luftseite mit dem Rollfeld sowie den Start- und Landebahnen. „Es wird sicher ein spannender Tag für alle Berlinerinnen und Berliner. Ein Blick hinter die Kulissen des ehemaligen Flughafens wird ebenso möglich sein, wie ein Blick in die Zukunft, auf das neue Kapitel von Berlin TXL, mit der Urban Tech Republic, dem Schumacher Quartier und dem riesigen neuen Landschaftsraum“, sagt Dr. Philipp Bouteiller. „Wir hoffen, dass es die Corona-Situation im nächsten Sommer zulässt, einen für alle unvergesslichen Tag zu gestalten, bevor das Gelände für mehrere Jahre zur Großbaustelle wird.“

Ab Herbst 2021 werden Baustraßen hergestellt, die Baulogistik eingerichtet und erste Altlasten beräumt. Parallel erweitert die Tegel Projekt GmbH das Informationsangebot vor Ort und wird dann auch Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen anbieten. Ebenfalls 2021 starten erste Vergabeverfahren für die Grundstücke in der Urban Tech Republic sowie im Schumacher Quartier, die von den städtischen Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungsbaugenossenschaften und privaten Baugruppen bebaut werden können.

Ab 2022 beginnen dann die Sanierungen in den Bestandsgebäuden, parallel hierzu wird hier die Vermietung für Zwischennutzungen hochfahren, und auch die ersten Tiefbauarbeiten im Schumacher Quartier beginnen.

Sofern der Planungs- und Bauablauf störungsfrei verläuft, können ab 2027 die ersten Mieter in ihre Wohnungen einziehen. Die ehemaligen Terminals A und B, der Tower oder die Hangars werden dann fertig umgebaut sein, so dass die Beuth Hochschule einziehen und das Gründungs- und Innovationszentrum den Betrieb aufnehmen kann.

Berlin TXL – das Projekt
Ab 2021 und über einen Zeitraum von ca. 20 Jahren entsteht auf dem 500 Hektar großen Areal des Flughafens Tegel nicht nur ein vollkommen neuer Stadtteil, sondern das Modell für die smarte, nachhaltige und soziale Stadt von morgen: mit der „Urban Tech Republic“, einem Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien, dem „Schumacher Quartier“ mit über 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen und einem 200 Hektar großen Landschaftspark.

Veröffentlicht von:

Tegel Projekt GmbH

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Tegel Projekt GmbH

Mit der Nachnutzung des Flughafens Berlin-Tegel hat das Land Berlin die Tegel Projekt GmbH beauftragt. Das landeseigene Unternehmen beschäftigt ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand November 2020). Sie befassen sich u. a. mit den Planungen für den Hochbau und die technische, energetische und verkehrliche Infrastruktur sowie mit der Vertriebsvorbereitung und der Kommunikation des Projektes in der Öffentlichkeit.

Informationen sind erhältlich bei:

 

Constanze Döll
Pressesprecherin


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