Thomas Filor: Berliner Mietendeckel: Jetzt klagen die Wohnungsbaugenossenschaften

Unerwarteter Weise kommt nun eine Beschwerde gegen den Berliner Mietendeckel: Und zwar seitens der Wohnungsbaugenossenschaften.

Magdeburg, 04.02.2021. „Obwohl die Wohnungsbaugenossenschaften für niedrige Mieten bekannt sind, kritisieren sie die Berliner Mietpreisbremse. Der Berliner Mietendeckel gilt seit vergangenem Jahr. Diese politische Entscheidung hatte für viel Aufsehen gesorgt und wurde gleichermaßen begrüßt wie kritisiert“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. Vor dem Verfassungsgericht Karlsruhe sind nun mehrere Beschwerden eingegangen und Berliner Mieter, Vermieter und die Wohnungswirtschaft werden in den nächsten Monaten gespannt auf die Debatte schauen.

„Interessant daran ist, dass Wohnungsbaugenossenschaften eigentlich als sozialere Vermieterinnen und Vermieter gelten. Mit dem Berliner Mietendeckel will der rot-rot-grüne Berliner Senat den Wohnungsmangel bekämpfen. Sie kritisieren, der Mietendeckel sei nicht nur ungeeignet für die Stadt Berlin, sondern sei auch ein verfassungswidriger Eingriff in die Grundrechte“, fügt Immobilienexperte Thomas Filor hinzu.

„Wohnen in Genossenschaften ist in der Hauptstadt auf jeden Fall mit Durchschnittsmieten von 5,66 Euro pro Quadratmeter die günstigste Option. Daher betonen diese, dass ihre Mieten deutlich unter dem landesweiten Mietspiegel von 6,72 Euro liegen. Nun beklagen sie, dass der Mietendeckel ihnen eher im Weg steht, wenn es darum geht ihr Ziel, nämlich nachhaltiges und soziales Wohnen In Berlin, zu ermöglichen“, erklärt Filor.

„Erschwinglicher Wohnraum in Ballungszentren ist ein enorm wichtiges Thema. Trotzdem müssen bestehende Verträge und andere Grundrechte berücksichtigt werden. Als Beispiel sehen sich Vermieter gezwungen, anstehende Renovierungskosten auf neue Mieter abzuwälzen. Des Weiteren kritisieren die Wohnungsbaugenossenschaften, dass sie 4000 geplante Genossenschaftswohnungen schlussendlich aufgrund des Berliner Mietendeckels doch nicht bauen konnten. Außerdem blieben Modernisierungen auf der Strecke, was den Wert der Immobilie minimiert“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg abschließend.

Der Berliner Mietendeckel hat strenge Obergrenzen für Mieten eingeführt – das gilt für Gebäude, die vor 2014 gebaut wurden. Mieten für Neubauten sind umso schneller gestiegen. Eine Analyse von Immoscout24 zeigt, dass Mietwohnungen nirgendwo in Deutschland so beliebt und umkämpft sind, wie in der Hauptstadt.

Veröffentlicht von:

Emissionshaus Filor

Hegelstrasse 36
39104 Magdeburg
Deutschland

Ansprechpartner(in):
Thomas Filor
Pressefach öffnen

Firmenprofil:

Das Emissionshaus Filor, Magdeburg, ist ein inhabergeführtes Unternehmen, das seit 1996 erfolgreich am Markt agiert. Schwerpunkt ist die Entwicklung gewinnbringender Fondsprojekte im Immobilienbereich für private und institutionelle Investoren. Der Fokus liegt dabei auf Direktinvestments in Wohnimmobilenprojekte – Mehrfamilienhäuser im denkmalgeschützten Bereich – und Bestandsimmobilien sowie auf der Emission von Genussrechtsbeteiligungen für Immobiliengesellschaften. Bisher wurden 67 Wohnimmobilienprojekte erfolgreich abgewickelt. Das Unternehmen war an der Vermarktung von bisher über 2.300 Eigentumswohnungen mit einem Gesamtvolumen von 230 Millionen Euro sowie an der Gestaltung von vier geschlossenen Immobilienfonds beteiligt.



Informationen sind erhältlich bei:

Emissionshaus Filor

Hegelstraße 36

39104 Magdeburg

Telefon: 0391 - 53 64 5-400

Telefax: 0391 - 53 64 5-409

E-Mail: info@eh-filor.de

Internet: www.eh-filor.de
11 Besucher, davon 1 Aufrufe heute