ETHIQUABLE eröffnet die weltweit genossenschaftliche erste bio-faire Schokoladenfabrik

Ethisch, nachhaltig und genossenschaftlich hergestellte Schokolade mit Mehrwert für die Umwelt und die Kakaobäuerinnen und -bauern.

Fleurance, 25. August 2021. Nach zwei Jahren Vorbereitung hat die europäische Genossenschaft ETHIQUABLE die Schokoladenproduktion in Fleurance, unweit von Toulouse, Frankreich, aufgenommen. Die weltweit erste Anlage ihrer Art schafft nicht nur 30 neue Arbeitsplätze und einen Output von jährlich rund 2,5 Millionen Tafeln, sondern setzt neue Maßstäbe in der Wertschöpfungskette von Kakao: Für die Herstellung der Schokoladen wird ausschließlich fair gehandelter Bio-Kakao verwendet, dessen Weg vom Produzenten bis zum Verbraucher 100 Prozent zurückverfolgt werden kann. Die Partnerkooperativen erhalten einen garantierten Preis für ihren Kakao, der mit 4000 bis 4400 USD deutlich über Weltmarktniveau liegt. „Von den höheren Preisen profitieren rund 14.000 Kakaobäuerinnen und -bauern in Lateinamerika und Afrika“, sagt Klaus Kruse, Vorstand von ETHIQUABLE Deutschland.

Nachhaltigkeit wird großgeschrieben
Die neue Fabrik ein Teil der Genossenschaft ETHIQUABLE, setzt auch in puncto Nachhaltigkeit Maßstäbe. So wurden beim Bau der Anlage lokale Materialien wie Lehm und Holz verwendet. Eine solide Wärmedämmung, ein ausgeklügeltes Wärmerückgewinnungssystem und eine leistungsfähige Luftaufbereitungs-anlage senken den Energieverbrauch der Fabrik beträchtlich. Diesen deckt das energieeffiziente, preisgekrönte Gebäude zu einem Viertel mit eigenem Solarstrom. Der restliche grüne Strom stammt von Enercoop, einem bürgernahen Verbund von mehr als 300 Erzeugern von erneuerbarem Strom.

Produzenten profitieren doppelt
In der neuen Schokoladenfabrik werden die Bohnen nicht wie sonst üblich direkt geröstet. Diesen Verarbeitungsschritt übernimmt unser Partner von der peruanischen Kooperative Norandino. Sie hat vor einigen Monaten mit finanzieller Unterstützung durch ETHIQUABLE eine rund 6,7 Millionen Euro teure Anlage eingeweiht, in der die Kakaobohnen zu Kakaomasse veredelt werden, einem Vorprodukt der Schokolade. „Dadurch erzielen die Kakaoproduzenten zum einen Mehreinnahmen von 17 Prozent, zum anderen verbessert sich ihre Position in der Wertschöpfungskette“, freut sich Kruse. Die Werke in Peru und Frankreich wurden parallel zueinander konzipiert.

Mehr als nur eine Fabrik
Die neue Anlage ist so ausgerichtet, dass auch die Produktion von Kleinserien möglich ist. Vor Ort sind außerdem Besichtigungen, Verköstigungen sowie eine Ausstellung über die Kakaoerzeuger und den Fairen Handel geplant. Aus einer Schokoladenfabrik wird so eine dynamische Touristenattraktion ideal für Schulklassen, Touristen und anderen Schokoladen-Liebhaber. Sprechen Sie uns bei Interesse gerne an.

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ÜBER ETHIQUABLE :
Seit 2003 setzt sich ETHIQUABLE für einen anspruchsvollen fairen Handel mit Bioprodukten ein, der sich ausschließlich auf die bäuerliche Landwirtschaft stützt. Die Mitarbeiter-Genossenschaft ist mit 90 Kooperativen in Asien, Afrika und Lateinamerika sowie Genossenschaften in Europa verbunden.

Veröffentlicht von:

ETHIQUABLE Deutschland eG

Wipperstr. 10
12055 Berlin
DE
Telefon: +49(030)-30605545
Homepage: https://www.ethiquable.de/

Ansprechpartner(in):
Klaus Kruse
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Informationen sind erhältlich bei:

Klaus Kruse

k.kruse@ethiquable.de

Tel: 01577 4952 311

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