Weihnachten mit Vampiren und Ghulen

Haben Sie schon einmal ein Wehnachtsfest zwischen Vampiren und Ghulen verbracht? Nein?! Dann lassen Sie sich überraschen! In dieser Gruselkommödie geht es turbulent zu. Ein Ende voller Überraschungen erwartet den Leser. Seien Sie willkommen im Luhg Holiday, und buchen Sie noch heute Ihr Zimmer!

Luhg Holiday
Dieser Sammelband vereint zwei spannende Geschichten:
Willkommen im Luhg Holiday Als Familie Kohlmann wegen eines vorausgesagten Schneesturms ganz spontan im Hotel Luhg Holiday einkehrt, ahnt sie noch nicht, was sie dort erwartet. In dem alten unheimlichen Haus scheint nichts mit rechten Dingen zuzugehen, und schon bald finden sich die drei Kinder und ihre Eltern im unglaublichsten Abenteuer ihres Lebens wieder.
Auf Wiedersehen im Luhg Holiday Auf einer Urlaubsreise in den Süden fahren Sabrina, Gudrun und Betty im Nebel gegen einen Baum und müssen im Luhg Holiday einkehren. Das Hotel hat sich verändert, denn es sind 7 Jahre vergangen, seitdem Sabrina mit ihrer Familie dort unfreiwillig ihre Ferien verbrachte. Wer ist der nette junge Mann, der sich nach dem Unfall so rührend um sie kümmert und doch ein düsteres Geheimnis mit sich trägt? Und was ist aus den Ghulen geworden, die das Luhg Holiday verwalteten? Ein spannendes Abenteuer wartet auf die Freundinnen. Werden sie der Gefahr entkommen, die dort hinter den düsteren Mauern auf sie lauert? Eine Gruselkomödie der Sonderklasse und ein besonderes Lesevergnügen für die ganze Familie.
(Auch einzeln als E-Books erhältlich!)

Leseprobe aus dem Buch:
Am Morgen erwachte ich von einem ungewohnten Geräusch. Plitsch platsch … plitsch platsch. Noch ganz verschlafen taumelte ich zum Fenster und lugte hinaus. Aha, pünktlich zu Weihnachten schmolz der Schnee, wie konnte es auch anders sein. Missmutig überlegte ich. Das veränderte die ganze Situation. Sicher würden wir nun wegfahren und noch zwei langweilige Tage bei Tante Minna verbringen. So ein Mist! Meine Weihnachtslaune war dahin.
Jemand klopfte an die Tür, und kurz darauf erschien Jan.
„Der Schnee taut weg!”, rief er gut gelaunt.
„Nun können wir unsere Geschenke aus dem Auto holen!” Ach ja, die Geschenke …
Konnten sie das grüne Kleid übertreffen? Ein bisschen neugierig war ich schon, das musste ich mir selbst eingestehen.
„Weißt du auch, was das bedeutet?”, fragte ich meinen Bruder.
„Mama wird darauf bestehen, dass wir nach dem Frühstück oder noch davor unsere Sachen packen und dann geht es ab zu Tante Minna.”
„Au Backe, daran hab ich ja gar nicht gedacht”, entfuhr es Jan. Angela rekelte sich und brummte etwas.
„Was? Ich versteh dich so schlecht!”, brüllte Jan ihr ins Ohr und versuchte, ihr die Decke wegzuziehen. Angela keilte mit dem Fuß aus und traf Jan voll an der Stirn.
„Spinnst du? Wenn das ins Auge gegangen wär!”, schrie er und rieb sich den Kopf.
„Dann lass mich doch einfach in Ruh”, fauchte meine Schwester zurück.
„Das gibt ein Muckenhorn”, grinste ich vergnügt. Und schon ging die Tür auf.
„Was ist denn hier los?! Seid ihr noch ganz gar, hier am Morgen so einen Krach zu veranstalten?” Mama war richtig sauer. Das fing ja gut an. Ich ahnte nichts Gutes.
Doch es sollte anders kommen.
Als wir alle am Tisch saßen, erklärte Papa, dass er noch eine Überraschung für die Ghule geplant hatte. Er wollte versuchen, sie alle in unser recht geräumiges Auto zu quetschen und mit ihnen in die Stadt zu fahren, jetzt wo die Straßen bald wieder frei sein würden. Er hatte ihren Herzenswunsch nicht vergessen. Bei dem Wetter und den feiertags geschlossenen Geschäften würde dort nichts los sein, und so würden sie niemandem auffallen, wenn sie die festlich geschmückten Schaufenster ansehen würden. Mama war sofort einverstanden, und wir Kinder jubelten, vor allem weil wir nun doch noch etwas bleiben konnten. Außerdem beschlossen wir, die Geschenke vorerst im Kofferraum zu lassen.
Unsere Gastgeber kamen kurze Zeit später die Treppe herunter und waren total begeistert von dem Plan. Konstanze wollte bei uns im Haus bleiben, sie kannte die Stadt ja bereits, und so würde es nicht so eng im Auto werden, zumal die Ghule ja klein waren. Die Kinder konnten im Falle einer Polizeistreife rechtzeitig nach unten abtauchen.
So kam es, dass sich Erasmus gegen Mittag strahlend auf den Beifahrersitz setzte. Er bekam ein extra dickes Kissen untergelegt, damit er überhaupt vorn durch die Scheibe gucken konnte. Jeremias und Eusebia nahmen hinten ihre quirligen Kinder zwischen sich, und dann ging es auch schon los.
Zu diesem besonderen Anlass hatten die Ghule sich ganz besonders schick zurechtgemacht und allesamt ihre neuen Pullover und Westen übergezogen. Nur wenn sie ausstiegen, würde man die Puschen und die Schlafanzughosen sehen.
Mama, Konstanze, Angela, Jan und ich gingen zurück ins Haus, und die Ghuloma erzählte uns von ihrer Tätigkeit in der Nahrungsmittelindustrie und vom Leben auf dem Dorf, wo sie sich recht wohl fühlten bevor das Mädchen verschwand und man ihnen die Schuld daran gab. Sie erzählte Trauriges und Lustiges, und so verging die Zeit wie im Fluge. Ich wunderte mich, wie schnell die Abenddämmerung hereinbrach und Vater mit den anderen zurückkehrte.
Nun gab es noch mehr zu erzählen. Die Wangen der sonst so bleichen Ghulkinder glühten vor Aufregung, wenn sie abwechselnd von den großen Straßen und weihnachtlich geschmückten Plätzen berichteten. Die riesigen Schaufenster hatten es ihnen besonders angetan. Was gab es da alles zu entdecken!
„Ist euch denn niemand begegnet?”, fragte Jan neugierig.
„Doch, einmal kam uns ein älteres Ehepaar entgegen. Das traute seinen Augen kaum. Der Mann nahm immer wieder seine Brille ab und putzte sie, und die Frau schüttelte den Kopf und beklagte sich über den moralischen Verfall der Jugend und wie die doch heute alle rumlaufen würden. Zu ihrer Zeit hätte es so etwas nicht gegeben.” Papa prustete laut los und musste sich erst wieder beruhigen, bevor er fortfuhr: „Und als Krönung kamen genau in diesem Moment ein paar Punks mit rot- und grüngefärbten Haaren um die Ecke. Aber ich muss sagen, die kümmerten sich nicht um unser Aussehen. Die Gesichter des Ehepaares werde ich nie vergessen!”
Jetzt lachten alle. Papa legte eine große Tüte auf den Tisch.
„Und das haben wir euch mitgebracht.”
„Hamburger, Fritten und Cola”, jubelte Angela.
„Aha, der Mc Donald Drive in hatte also geöffnet”, stellte Mama grinsend fest. Es war nur für uns, keiner der Ghule wollte etwas abhaben. Aber das machte nichts, wir ließen es uns schmecken, und später würde es ja wieder Kartoffeln mit Schinken für alle geben. Da würden dann auch unsere Gastgeber auf ihre Kosten kommen.
Wir freuten uns jedenfalls auf einen gemütlichen Abend. Doch wie heißt es so schön? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Wir Kinder spielten gerade ein seltsames Kartenspiel, bei dem es darum ging, die Damen und Könige vom gleichen Blatt auf einer Hand zu vereinen und Mama bereitete mit Eusebia das Abendessen vor, da klopfte es von draußen energisch an der Tür.
Jeremias öffnete und …
Ich stieß Angela an und flüsterte: „Der Typ vom Gemälde oben.”
„Der mit der Hakennase”, raunte sie zurück. Schlagartig hatte sich die Stimmung verändert.
„Darf ich vorstellen? Der Graf von Drachenfels, Besitzer des Luhg Holiday und seine Gattin Gräfin von Drachenfels” sagte Jeremias leise.
Der große Mann im schwarzen Umhang musterte uns mit intensiven Blicken aus seinen stechenden Augen, während Jeremias ihm unsere Namen nannte.
Die Gräfin hatte langes rotes Haar und eine fast durchscheinende Haut. Die anderen Ghule hatten sich wie zu unserem Schutz um uns geschart. Mit den beiden Vampiren war eine besondere Art von Kälte ins Haus gekommen, die mich fast erstarren ließ. Für einen Moment ruhte der Blick des Grafen auf mir, und ich hatte das Gefühl, in seinen plötzlich goldbraun schimmernden Augen zu versinken. Welch ein Mann! Meine Knie wurden weich, und ich suchte nach Halt. Dieses seltsame Schwindelgefühl, war es so wenn …?
„Schau ihm nie direkt in die Augen, du weißt doch, dass er ein Energievampir ist”, flüsterte Ruby und zog mich fort. Das war es also, so fühlte es sich an, wenn einem langsam die Energie abgezapft wurde.
©byChristine Erdic

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Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
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Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
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Frau Christine Erdiç

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