Prüfung und Wartung Laborabzüge und Sicherheitsschränke: HDT bietet passende Lehrgänge an nach VDI 4068 und TRGS 526

Vermittlung der erforderlichen Fachkenntnisse einer Befähigten Person für Laborabzug und Sicherheitsschrank gemäß §2 Absatz 7 der BetrSichV Betriebssicherheitsverordnung

(pressebox) Essen, 23.07.2012 – Im Labor müssen die Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren regelmäßig gewartet und auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft werden, um den Schutz der Mitarbeiter beim Umgang mit Gefahrstoffen zu gewährleisten. Das Haus der Technik bietet genau dazu zwei Weiterbildungsveranstaltungen an. Mit diesen Veranstaltungen werden die notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse vermittelt, um den arbeitssicheren Zustand der Sicherheitseinrichtungen Laborabzüge und Sicherheitsschränke beurteilen können.

Zur Prüfung von Laborabzügen:

Zum Schutz der Beschäftigten im Labor dürfen Arbeiten, bei denen Gase, Dämpfe oder Schwebstoffe in gefährlichen Mengen oder Konzentrationen auftreten können, grundsätzlich nur in funktionssicheren Abzügen ausgeführt werden. Zur Gewährleistung der Funktionssicherheit und damit zum Schutz der Beschäftigten muss ein Laborabzug regelmäßig geprüft werden. Um den arbeitssicheren Zustand von Abzügen beurteilen zu können, müssen Personen, die diese verpflichtenden Prüfungen durchführen, über die erforderliche Qualifikation verfügen.

Konkrete Anforderungen an den Umfang der Prüfungen, zur Qualifikation der befähigten Personen und zu Prüffristen sind der Betriebssicherheitsverordnung, der TRGS 526 – Laboratorien, der BGI 850 – Sicheres Arbeiten in Laboratorien (Ausgabe 12/2008) sowie der VDI 4068 Blatt 1 zu entnehmen.

Zur Prüfung von Sicherheitsschränken (Gefahrstoffschränken):

Wie für die Laborabzüge gilt auch für den Sicherheitsschrank (Gefahrstoffschrank) eine regelmäßige Prüfverpflichtung. Der Umfang wie auch konkrete Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung der Prüfung werden den Teilnehmern vermittelt (zum Teil mittels Checkliste). Ergänzend dazu werden Hinweise zum Leistungsumfang bei Fremdvergabe gegeben.

Umfang und Inhalt dieser Weiterbildungsveranstaltung entspricht den Anforderungen der Richtlinienreihe VDI 4068.

Die erfolgreiche Teilnahme an der jeweiligen Weiterbildungsveranstaltung wird durch eine Bescheinigung in Verbindung mit einem Abschlusstest bestätigt.

Die Referenten verfügen über überdurchschnittliche praktische und theoretische Kenntnisse in dem zu unterrichteten Fachgebiet und sind langjährig in der Erwachsenenbildung tätig. Die Seminare finden statt am 09. (Laborabzüge) und 10. (Sicherheitsschränke) Oktober 2012 in Syke. Weitere Termine sind der 04. und 05. Dezember 2012.

Information

Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1 (Frau Wiese), Fax 0201/1803-346 oder direkt unter www.hdt-essen.de/W-H050-10-378-2 bzw.

www.hdt-essen.de/W-H050-10-377-2

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Kontakt:
Haus der Technik e.V.
Dipl.-Ing. Kai Brommann
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Telefon: +49 (201) 1803-251

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1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Informationen sind erhältlich bei:

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