Die brixxbox Projektmethodik

Standard-Software verfolgt die Annahme, dass alle Prozesse größtenteils standardisiert abgebildet werden können. Auf Basis dessen wird versucht, alle relevanten Standard-Prozesse in einer Software abzubilden. Eine Individualisierung gibt es deshalb bei Standard-Systemen meist deshalb nur auf Branchen-Ebene. Um einen möglichst breiten Kundenstamm aufbauen zu können, werden dabei klar strukturierte, aber auch möglichst allgemeingültige Prozesse definiert. Für Sie als Unternehmen bedeutet das: Sie erhalten mit Ihrer Standardsoftware allgemeingültige, zumeist branchenerprobte Prozesse, die nicht nur Ihnen, sondern auch der gesamten Konkurrenz zur Verfügung gestellt werden. Um überhaupt die Möglichkeit der Individualisierung zu erreichen, greift Standard-Software auf Parametrisierung zurück, was die Systeme sehr komplex und schwierig zu bedienen macht. In Zeiten der Digitalisierung kommen viele Unternehmen daher mit ihrer Standard-Software immer häufiger an ihre Grenzen: Denn ein standardisierter Prozess deckt nie 100%ig die individuellen Anforderungen des Unternehmens ab. 

 

Aber wie werden dann diese Lücken geschlossen? 

Um auf diese Schwäche von Standardsoftware zu reagieren, stehen zwei Optionen zur Verfügung:  

 

Option 1: Sonderprogrammierung 

Wird der Standard verlassen, muss die Entwicklung des Herstellers herangezogen werden, um den Standard-Prozess gemäß Kundenwunsch anzupassen. Dabei konzipiert der IT-Consultant gemeinsam mit dem Kunden den Prozess und beschreibt die Abweichungen. Dieses Konzept wird dann fernab des Projekts in der Entwicklungsabteilung umgesetzt –  oftmals nicht mit dem gewünschten Ergebnis.  Es handelt sich dabei nicht nur um einen immens zeitaufwendigen Prozess. Neben hohen Kostenaufwendungen führt diese Abweichung vom Standard auch zu nicht zu unterschätzenden Gefahren bei Upgrades und Updates.  Ebenfalls macht es dies den Consultants - je mehr Sonderprogrammierung vorhanden ist – schwer, das System mit allen „Sonderwegen“ zu beherrschen. Die Folge: Eine lange Ausbildung von Consultants wird notwendig, bis diese einsatzbereit sind – das wiederum führt zu hohen Kosten wegen sehr speziellem „Expertenwissen". 

 

Option 2: Subsysteme 

Eine weitere Möglichkeit, um eine Individualisierung von Prozessen zu gewährleisten, besteht darin, den gewünschten Prozess aus dem eigentlichen System auszulagern. Oft werden hierzu Office-Tools wie Excel oder Access herangezogen; dabei entsteht eine Schatten-IT außerhalb der Kontrolle der IT und Prozessverantwortlichen. Dabei baut ein Mitarbeiter oder ein externer Dienstleister den gewünschten Prozess bestmöglich in einem Subsystem nach und umgeht dafür die eigentliche Software komplett.  

 

Die Nachteile liegen auf der Hand: 

  • Daten müssen oft vorab aus dem ERP exportiert werden und nach der Bearbeitung wieder importiert werden  
  • Abhängigkeiten entstehen, die langfristig zu Problemen führen  
  • Entstehung einer Schatten-IT außerhalb der Kontrolle der IT  
  • Existenz verschiedener Versionen bei Excel  
  • Daten sind nie aktuell, was zu falschen Entscheidungen führen kann  

 

Low Code Business Application Platform brixxbox beseitigt Schmerzen im Business App Development 

 

Die Low Code Plattform brixxbox kombiniert die Vorteile von Standard- und Individualsoftware und beseitigt die klassischen Nachteile:  

 

  • Weg von ständigen Updates, Upgrades und aufwendigem Support hin zu mehr Selbstbestimmung und Gelassenheit  
  • Weg von unflexiblen und überladenen Softwaresystemen hin zu skalierbaren Lösungen mit eigenen Akzenten, die die Mitarbeiter auch ohne Intensivschulung direkt verstehen und bedienen können  
  • Weg von ständigem Redesign und permanenten Feature Requests hin zu einer stabilen, flexiblen Basis und wieder mehr Zeit für das Business 

 

Die agile brixxbox Projektmethodik als Basis für flexible Prozesse 

 

Wie stark sich die brixxbox von klassischer Software unterscheidet, zeigt sich am Beispiel eines ERP-Projekts. Bei klassischer ERP-Software ist der Prozess wie folgt: Ein ERP-Projekt wird vom Vertrieb verkauft. Der Berater geht die Prozesse mit dem Kunden in der Standard-Software durch. Hierbei stellt man des Öfteren fest, dass Funktionen fehlen. Der Berater schreibt ein Konzept, welches vom Produktmanagement des Softwareanbieters geprüft wird. Gibt das Produktmanagement die Anforderung frei, prüft der Account-Manager die Kostenübernahme. Nach erfolgter Freigabe durch den Account-Manager plant die Software-Entwicklung die notwendigen Ressourcen und die zeitliche Umsetzung. Nach Fertigstellung der Entwicklung prüft der Berater zusammen mit dem Kunden die erstellten Funktionen. 

 

Die brixxbox Projektmethodik unterscheidet sich davon grundlegend: Die Flexibilität der Software und die Möglichkeit der Vor-Ort-Konfiguration durch den Berater erlauben es, diese zeit- und kostenintensiven Schritte zu eliminieren. Berater und Anwender können durch Kombination der Bausteine schlanke und passende Prozesse gestalten und werden nicht durch ständiges Warten auf Abteilungen des Softwarehauses ausgebremst. 

Veröffentlicht von:

brixxbox GmbH

Lambertusweg 6
52428 Jülich
Deutschland
Homepage: http://www.brixxbox.net

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