So läuft die Diagnostik bei trockenem Auge ab

MAINZ. Brennen, trockene Augen, Schmerzen, Juckreiz und Rötung – diese Symptome können vielfältige Ursachen haben. Solche Beschwerden können zum Beispiel Hinweise auf eine allergische Reaktion sein. Dahinter kann aber auch das sogenannte Sicca Syndrom stecken. Dabei handelt es sich um Beschwerden, die mit trockenen Augen einhergehen. Die Zahl der Betroffenen, die unter trockenen Augen leiden, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Derzeit sind nach Angaben des Berufssverbandes der Augenärzte e.V. etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen. Um das Sicca Syndrom verlässlich zu diagnostizieren und therapeutisch die richtigen Schritte einzuleiten, ist eine exakte Diagnose unerlässlich. Die Ärzte in der augenärztlichen Gemeinschaftspraxis Dres. Kauffmann und Breitkopf in Mainz nutzen dazu moderne Medizintechnik, die sogenannte idra-Plattform.

Diagnostik bei trockenen Augen: Analyse des Tränenfilms

Bei der idra Plattform handelt es sich um ein Instrument zur individuellen Tränenfilm-Diagnostik. Die Plattform verhilft dem Augenarzt dazu, den Tränenfilm durch automatische non-invasive Tests zu beurteilen und anhand der ermittelten Daten Hinweise auf eine individuell angepasste Therapie zu sammeln. Beim Sicca Syndrom handelt es sich um eine Benetzungsstörung der Augen, die durch eine gestörte Zusammensetzung oder Menge des Tränenfilms entsteht. Normalerweise befeuchtet der Tränenfilm das Auge und schützt es so vor Fremdkörpern, versorgt es mit Nährstoffen und tötet Keime ab. Der Tränenfilm besteht aus der Lipidschicht, einer wässrigen Schicht und der Muzinschicht. In ihrem Zusammenspiel sorgen sie bei gesunden Menschen für eine ausreichende Versorgung des Auges mit Tränenflüssigkeit.

Non-invasive Tests zur Beurteilung des Tränenfilms mit moderner Medizintechnik

Mit der idra Plattform kann der Augenarzt den Tränenfilm individuell analysieren und die Tränenzusammensetzung strukturell untersuchen. Die Analyse bezieht sich dabei auf alle drei Schichten des Tränenfilms. Auch der Rötungsgrad der Augen lässt sich mit dem idra System quantifizieren. Das Instrument dokumentiert die Rötung der Bindehaut automatisch und objektiv. Der dabei errechnete Rötungsgrad lässt sich mit entsprechenden Klassifizierungsbögen vergleichen, was dabei hilft, den Fortschritt der Erkrankung einzuschätzen. Häufig geht das trockene Auge auf eine Dysfunktion der Meibom-Drüsen zurück. Mit dem idra System lassen sich morphologische Veränderungen des Drüsengewebes visualisieren. Es erfasst Länge und Breite der Meibom-Drüsen sowie Ausdehnung und Ausfallbereich in Prozent. „Die idra Plattform mit ihrer hohen Funktionalität verhilft uns zu einer umfangreichen Datensammlung. Dies ist bei der Diagnose und Behandlung des trockenen Auges von enormer Bedeutung", bewertet Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann.

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