Pflanzen gegen Wechseljahresbeschwerden

Zu den häufigsten Symptomen – welche die Menopause begleiten – zählen mehr oder weniger starke Hitzewallungen. Bei wechseln sich oftmals Kältewellen mit einer großen inneren Hitze ab. Dieses Schwitzen in den Wechseljahren wird von den meisten Frauen als sehr unangenehm empfunden. Ursächlich für diesen raschen Temperaturwechsel ist das hormonproduzierende (endokrine) System des Körpers. 

Doch die Natur hält auch für diese Phase der hormonellen Umstellung verschiedene Pflanzen und Kräuter bereit. Ganz abstellen lassen sich Schweißausbrüche Wechseljahre nicht. Allerdings können pflanzliche Substanzen die Dauer und Intensität der Hitzewallungen mindern. Hierzu zählen: Salbei, Rotklee, Sojabohne, Granatapfelkern und die Yams-Wurzel. 

Salbeitee

Salbei ist bekannt für seine schweißhemmende Wirkung. Zudem beruhigt er die Nerven und gilt als Seelentröster. Als Tee zubereitet sollten täglich zwei Tassen über den Tag verteilt getrunken werden. Wer dies tagsüber nicht umsetzen kann, ersetzt den Tee durch Kapseln oder im Bioladen sowie in Apotheken und Reformhäusern erhältliche Tinkturen. Dies mindert Schwitzen Wechseljahre. 

Rotklee

Rotklee zählt zur Gruppe der sogenannten Phytoöstrogene. Die darin enthaltenen Isoflavone (sekundäre Pflanzenstoffe) wirken im Körper wie das Hormon Östrogen, dessen Spiegel im Blut sich während der Menopause reduziert und ursächlich für das Schwitzen in den Wechseljahren ist. Rotklee besitzt eine vorteilhafte Kombination von vier dieser Isoflavone und hilft den schwankenden Hormonspiegel zu regulieren. Als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen kann er die lästigen Schweißausbrüche Wechseljahre mindern. 

Sojabohne

In der natürlichen Hormonersatztherapie spielen Isoflavone aus Sojabohnen eine große Rolle. Diese aus der Sojabohne gewonnenen sekundären Pflanzenstoffe werden hochdosiert in Kapselform angeboten. Sie sollen vor allem gegen Schweißausbrüche Wechseljahre. Studien mit einer Placebo-Gruppe zeigen jedoch keine positive Wirkung. Im Gegenteil: deutlich mehr Frauen, die Präparate aus Sojabohnen erhalten hatten, neigten zu Schwitzen Wechseljahre. Auf die Knochendichte hatte die Einnahme keine Auswirkung. Jedoch beschrieben viele Frauen eine erhöhte Darmträgheit als unangenehme Nebenwirkung. 

Granatapfel

Die Kerne des Granatapfels haben eine vergleichbare Wirkung auf den weiblichen Hormonstatus und stellen ein natürliches Mittel gegen Schwitzen Wechseljahre dar. In der Naturheilkunde belegen zahlreiche Erfahrungsberichte, dass vor allem das Öl der Kerne eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung zeigt. Wissenschaftlich Studien sprechen hingegen von einer geringen Wirkung gegen Schwitzen in den Wechseljahren. Granatapfelkernöl wird im Fachhandel auch in Kapselform angeboten und ist somit leicht über den Tag verteilt einnehmbar. 

Mexican Wild Yam

Hierbei handelt es sich um die Wurzel der in Mittelamerika heimischen Yams-Pflanze. Die in den Wurzeln enthaltende Wirkstoffkombination weist zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Im Hinblick auf Schwitzen Wechseljahre zeigt sich eine harmonisierende und ausgleichende Wirkung. Ähnlich wie Salbei gleicht es psychische Unruhe aus, welche ein häufiges Symptom der Menopause darstellt. Erfahrungsberichte vieler Frauen belegen, dass sich Schweißausbrüche Wechseljahre nach nur kurzer Einnahmezeit deutlich reduziert hätten. 

Eine Folgeerscheinung des verminderten Östrogenspiegels im Blut ist die Reduzierung der Knochendichte. Der Körper zieht vermehrt Calcium aus den Knochen, wenn dieser Hormonspiegel sinkt. Die Yams-Wurzel enthält Wirkstoffe, die diesen Prozess verlangsamen. 

Weitere Seelentröster stellen Johanniskraut und Melisse dar. Rosmarin, Mistel und Frauenmantel gleichen unter anderem starke Blutungen der beginnenden Menopause aus. Am einfachsten lassen sich daraus Tees aufbrühen und über den Tag verteilt, schluckweise trinken. Im Handel werden auch spezielle Wechseljahres-Tees angeboten. Diese vereinen verschiedene Kräuter und Heilpflanzen. Auch ein Sitzbad mit einem Auszug aus Schafgarbe wird von vielen Frauen als wohltuend empfunden. 

Die Menopause stellt einen wichtigen Übergang im Leben einer Frau dar. Sie altert nicht nur, sondern wird reifer. Dies ist ein absolut positiver Effekt und sollte auch als solcher angenommen werden. Um lästiges Schwitzen in den Wechseljahren zu mindern ist die persönliche Einstellung zu diesem neuen Lebensabschnitt entscheidend. Denn der Zustand der Psyche wirkt sich stark auf den physischen Zustand aus. Pflanzliche Substanzen – meist dargeboten als Tee oder Nahrungsergänzungsmittel – können diese Auswirkungen auf sanfte Art und Weise mildern und stellen eine gesunde Alternative zur synthetischen Hormonersatztherapie dar.

Veröffentlicht von:

Andrew

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