ZWEI MAL LEBEN Die Geschichte der Lili Elbe oder Ein Mensch wechselt das Geschlecht

Der dänische Maler Einar Wegener ließ sich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts vom Mann zur Frau operieren. Eine Sensation in dieser Zeit, nicht nur medizinischer, sondern auch gesellschaftlicher Natur. Und heute, im 21. Jahrhundert?

Es wird davon gesprochen, dass die Rechte von Transidentitären in Europa auf einem guten rechtlichen sowie gesellschaftlichen Weg sind, parallel gibt es Staaten wie Polen, Ungarn, Brasilien, die diese Rechte immer wieder hinterfragen oder negieren und auch hier zu Lande ist es immer noch ein kontrovers diskutiertes Thema. Beispielsweise schreibt die Begutachtungsrichtlinie der Krankenkassen zunächst eine Psychotherapie vor, um als transidenter Mensch eine medizinische Behandlung zu beginnen.

Mit Lili Elbe – Zwei Mal Leben – startet Colture Company ein Experiment, Theater digital auf die Bühne zu bringen. Die Künstler sind von Prag bis nach Heidelberg verteilt und verbinden ihre Künste digital zu eine Einheit.

Der Regisseur verwendet für das Werk autobiografisches Material von Lili Elbe / Einar Wegener und erzählt mit dem Stück, den inneren Werdegang der Person.

Dazu wird in der Inszenierung nicht 1:1 die Geschlechtsangleichung dokumentiert, sondern es wird sich künstlerisch mit der Gefühlswelt auseinander gesetzt.

„Wir wollen das Publikum für die Lebensgeschichte und vieler weiterer Menschen da draußen sensibilisieren und gleichzeitig zeigen, dass Kultur nicht tot ist, sondern nach wie vor möglich“, sagt Stephan Bestier, Regisseur und Gründer von Colture Company. Eben „Zwei mal Leben“ sowohl als Individuum, als auch in der Form von Kunst.

Die Geschichte der Lili Elbe oder Ein Mensch wechselt das Geschlecht. Premiere 31.03.2021 online auf vimeo.com über den Link https://vimeo.com/ondemand/zweimalleben.

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Colture Company

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Colture Company, das sind der Komponist Martin Hybler, die Violinistin Jana Kubánková, die Schauspielerin Johanna Withalm, die Tänzer Šimon Kubáň und Jaroslava Janečková, der Maler Jannes Heidemann, der Oboist Vilém Veverka, der Filmregisseur und Drehbuchautor Julian Withalm, die Violinistin Francesca Reyter sowie der Regisseur und Schriftsteller Stephan Bestier. Mit ihren Künsten bringen sie Theaterstoffe auf die Bühne, welche einen gesellschaftlichen Diskurs einfordern.


Dabei ist die grenzüberschreitende Arbeit genauso wichtig, wie die Symbiose von verschiedenen Künsten, um dabei eine neue gemeinsame Sprache zu finden. Eine gemeinsame Sprache durch Tanz, Schauspiel, Musik, Malerei und Leidenschaft sowie Liebe zur Kunst, welche zeitlos und aktuell in die Gegenwart passt.

Informationen sind erhältlich bei:

Viola Ferrarello 

dialog@violaf.de

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