Open Call – Plakatwettbewerb: Blind Spots in the Street

Pressemeldung:

Open Call – Plakatwettbewerb

Blind Spots in the Street

Der Wettbewerb ist Teil von Blind Spots in the Sun – einer Reihe von Kunstinterventionen in Kassel, in denen sich der Künstler Henrik Langsdorf mit Kolonialismus, kollektivem Gedächtnis und Rassismus in Deutschland auseinandersetzt.

Primär afrodeutsche Künstler, Illustratoren und Designer sowie BIPoC (Black, Indigenous und People of Color) aus ehemaligen deutschen Kolonien und deren in Deutschland ansässiger Diaspora können bis zum 15.Mai auf www.blindspotsinthesun.org Ihre Plakatentwürfe einreichen.

Eine prominent besetzte Jury wird 4 Gewinner ermitteln, deren Plakatentwürfe auf großen Werbeflächen in Kassel plakatiert werden. Weitere Entwürfe werden auf Facebook, Instagram und in einer Ausstellung im August in Kassel gezeigt.

HINTERGRÜNDE:

Blind Spots in the Street Plakatwettbewerb

Dieser Wettbewerb ist Teil von Blind Spots in the Sun – einer Reihe von Kunstinterventionen in Kassel, die sich mit Kolonialismus, kollektivem Gedächtnis und Rassismus in Deutschland beschäftigen.

Dieser Aufruf richtet sich PRIMÄR an afrodeutsche Künstler, Illustratoren und Designer sowie BIPoC (Black, Indigenous und People of Color) aus ehemaligen deutschen Kolonien und deren in Deutschland ansässiger Diaspora.

Der Name Blind Spots in the Sun leitet sich von dem berüchtigten Satz “Auch wir fordern unseren Platz an der Sonne” ab, mit dem der deutsche Außenminister Bernhard von Bülow 1897 die Kolonialpolitik des Kaiserreichs beschrieb. Er spielt auf die vielen blinden Flecken an, die es im deutschen Bewusstsein angesichts dieses Kapitels seiner Geschichte noch immer gibt, und wie er dazu beigetragen hat, eine subtilere Form des Rassismus in der deutschen Psyche zu verankern, die bis heute virulent ist.

Der Wettbewerb

Von der Jury werden 4 Gewinner ermittelt, deren Plakatentwürfe auf großen Werbeflächen in Kassel plakatiert werden. Sie werden außerdem auf Facebook und Instagram gezeigt und in einer Ausstellung im August in Kassel.

Blind Spots in the Street funktioniert wie eine Werbekampagne: Die Plakate sollen die Neugier des Publikums wecken, aber das Thema nicht direkt preisgeben. Jede Plakatwand ist mit einem QR-Code versehen. Wenn man ihn scannt, führen der QR-Code zur Website www.blinspotsinthesun.org, wo man die Geschichte hinter jedem Bild erfährt. In jeder Geschichte werden ‘blinden Flecken’ angesprochen, die es in der deutschen Mehrheitsgesellschaft gibt zur deutschen Kolonialgeschichte (wie im Bildbeispiel) oder zu Erfahrungen von Alltagsrassismus heute.

Die Aufgabe

1.Ein teaser (“Hingucker”) Bild zu entwickeln, das Neugier beim Betrachter erweckt, ohne preiszugeben, worum genau es geht. Damit soll ein breites Publikum dazu gebracht werden, sich über die Themen Kolonialgeschichte und Rassismus zu informieren. Optional kann dazu eine Schlagzeile geschrieben werden.

2. Einen Text schreiben (500 Worte), der das Publikum zum Nachdenken anregt, indem der Mehrheit wenig bekannte Aspekte der deutschen Kolonialgeschichte und des Alltagsrassismus nahe gebracht werden. Schaut Euch die Texte zu den Beispielen auf unserem Blog an.

Die Themen

Spuren, die das deutsche Kaiserreich in ihren ehemaligen Kolonien Kamerun, Togo, Deutsch Südwest Afrika (heute Namibia) und Deutsch Ostafrika (heute Tansania, Ruanda und Burundi) hinterlassen hat. Bezüge zum Rassismus in Deutschland heute.

Das Ziel
Ein breites Publikum anzusprechen, bei denen diese Themen blinde Flecken in der Wahrnehmung darstellen und zum Nachdenken anregen.

Detaillierte Teilnahmeregeln sind auf www.blindspotsinthesun.org einzusehen.

Der Einsendeschluss ist der 15.05.2021

Blind Spots In The Sun ist eine Initiative von Henrik Langsdorf. Der in Kassel aufgewachsene Künstler ist seit vielen Jahren in New York zu Hause, wo er auch im Bereich Design, Illustration und Animation arbeitet. Die letzten zwei Jahre verbrachte er in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo), wo er mit einer Videoinstallation an der Congo Biennale teilnahm. Wegen der Pandemie musste er 2020 den Kongo verlassen und lebt derzeit wieder in Kassel.

Mit Rassismus setzt er sich schon seit seiner Jugend auseinander. Durch das Leben auf verschiedenen Kontinenten hat es bei ihm mehrfache Perspektivwechsel zu diesem Thema gegeben. Zunächst durch lange Jahre in den USA, vor allem aber durch seinen Aufenthalt in Afrika, wodurch sich seine Sicht auf Europa nachhaltig verändert hat. Dies hat zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit Europa als treibende Kraft des Kolonialismus in seiner künstlerischen Arbeit geführt.

Veröffentlicht von:

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Michael Fubel

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