Kultur der Achtsamkeit

Kultur der Achtsamkeit
Jürgen Fiege über die Neuerscheinung "NebelHornGesänge" von Rüdiger Heins

Es ist, als ob mich Wimpernschläge berühren und uralte Warnungen aussprechen. In der Ferne höre ich dunkle Hörnerklänge die vor menschenfremden Zeiten warnen.
Gedichte flüstern mir von Winden ferner Kulturen. Wir sind nur eine Welt. Wir sind nur eine Zeit.
Gedichte, sie tragen mich wie Wellen des Wassers. Ich kann sie spüren, ihren Rhythmus fühlen, ihren Sound wahrnehmen.
Eine Sprache, wie aus der digitalen Zeit gefallen – also zeitlos, in Ermahnung, daß das Menschliche ein Romantiker sei.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, wir können uns nicht davonstehlen, alles ist eins. Auf leisen Sohlen kommt die Kritik an unserer grauen Gesellschaft.
Deine kalligrafische Arbeiten, lieber Rüdiger, unterstreichen in ihrer Symbolik eine Bewegung zu einer Kultur der Achtsamkeit, eine Bewegung zur eigenen Mitte.
Dein Lyrikband erinnert mich an einen „Hofnarren“, der seinen Kaiser daran erinnert: Gedenke, dass du menschlich bist“
Lieber Rüdiger, viel Erfolg mit Deinem neuen Buch „NebelHornGesänge“

Jürgen Fiege

NebelHornGesänge
Rüdiger Heins
edition maya
12,50 €
978-3-930758-58-6
#coronatagebuch #experimenta #ruedigerheins
www.experimenta.de

Jürgen Fiege: Schriftsetzer und Grafikdesigner in München. 1979 bis 1982 Herausgeber des Magazins „Fliegenpilz“.
Seit 1988 Ausstellungen meiner künstlerischen Arbeiten in München, Freiburg, Nürnberg, Oberammergau, Sauerlach.
Diverse Performances und Videos. Die 80ziger und 90ziger Jahre waren für meine künstlerische Entwicklung entscheidend.
Aufenthalte in New York und ein Besuch von Hongkong beeinflussten meinen Arbeitsstil – Graffiti und Kalligraphie.
Bei einem japanischen Zen-Mönch lernte ich, „Wenn man ein Zeichen schreibt, muss man selbst diese Wesensnatur werden“.
Seit 2019 habe ich mit Peter Reuter drei illustrierte Bücher herausgegeben – „am Fluß“, „Quarantäne Blues“ und „Begehren“.
In den Magazinen „WORTSCHAU“, 14, 2011 und „eXperimenta“, 10, 2017 sowie „eXperimenta“, 03, 2021 konnte ich mein kaligrafischen Arbeiten präsentieren.

Veröffentlicht von:

INKAS INstitut für KreAtives Schreiben

Dr. Siegliz Str. 49
55411 Bingen
DE
Telefon: 06721 - 921060
Homepage: http://www.inkas-institut.de

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Das INKAS Institut fördert Autoren/innen unterschiedlichen Alters in Seminaren, im Studiengang „Creative Writing“, bei Lesungen und durch Publikationen. Im viersemestrigen Studiengang werden in Wochenendseminaren Grundlagen und literarisches Handwerkszeug, in Zusammenarbeit mit dem Studienleiter Rüdiger Heins, vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Dem Institut angeschlossen ist das Online-Magazin eXperimenta.

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