Stammzellenspende: Ein einfacher Schritt, ein großes Geschenk

Der Kampf gegen Blutkrebs erfordert Helden: Menschen, die bereit sind, mit einer simplen, aber kraftvollen Geste Leben zu retten. Durch die Registrierung als Stammzellenspender – ein Vorgang, so einfach, aber effektiv – können die Leben vieler erkrankter Menschen gerettet werden.

Eine solche Heldengeschichte schreibt sich gerade für die neunjährige Raffi, deren Lebensfreude und Tatendrang durch die Diagnose Blutkrebs eine abrupte Pause erfahren musste. Raffi, die es liebt, zu basteln, Gitarre zu spielen, zu schwimmen und mit ihren Geschwistern kreativ zu sein, steht nun vor der größten Herausforderung ihres Lebens. Nachdem sie eine erste Behandlungsrunde tapfer überstanden hatte, kehrte der Krebs zu Beginn des Jahres 2024 zurück. Für Raffi und ihre Familie, die von einem neuen Leben in Spanien träumten, ein verheerender Schlag.

Raffis Schicksal unterstreicht die Dringlichkeit und Bedeutung der Stammzellenspende. Ihre Überlebenschance hängt jetzt von der Großzügigkeit eines Fremden ab, dessen genetische Merkmale mit ihren übereinstimmen. Diese Situation ist kein Einzelfall, aber sie bringt die Botschaft nach Hause: Die Registrierung als Stammzellspender kann buchstäblich lebensrettend sein.

Die Familie ruft insbesondere Menschen in Deutschland mit rumänischen Wurzeln zur Registrierung auf, da Raffi rumänischer Abstammung ist und die Wahrscheinlichkeit einer genetischen Übereinstimmung innerhalb derselben ethnischen Gruppe höher ist. Doch die Botschaft richtet sich an alle: Jeder zwischen 17 und 55 Jahren kann helfen, kann zum Lebensretter werden. Der Prozess ist schmerzfrei, die Registrierung unkompliziert über Plattformen wie www.dkms.de/raffi möglich.

„Es tut nicht weh, sich zu registrieren. Wenn man tatsächlich helfen kann, ist es ein Privileg, helfen zu dürfen“, teilt Raffis Familie mit, die sich nichts sehnlicher wünscht, als dass ihre Tochter viele weitere Geburtstage erleben darf. Diese Hoffnung teilen weltweit tausende Patienten und ihre Familien.

Die Entscheidung eines jeden Einzelnen, sich heute zu registrieren, kann morgen das Leben eines Menschen verändern. Solidarität ist der Schlüssel zu einer globalen Bewegung, die Hoffnung vermittelt und Leben rettet. Die Verbreitung dieser Botschaft und aktives Engagement können dazu beitragen, positive Veränderungen herbeizuführen und vielen, wie im Fall von Raffi, ein glückliches und gesundes Leben zu ermöglichen.

Wie funktioniert die Registrierung?

Die Registrierung als Stammzellenspender ist ein wichtiger Schritt, um Menschen mit lebensbedrohlichen Blutkrankheiten wie Leukämie zu helfen. Der Prozess ist in der Regel einfach und umfasst die folgenden Schritte:

  • Informieren: Zunächst sollte man sich über die Bedeutung und die Voraussetzungen der Stammzellenspende informieren. Viele Organisationen bieten detaillierte Informationen online oder durch Informationsmaterialien an.
  • Eligibilitätsprüfung: Potenzielle Spender müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie ein Mindest- und Höchstalter (oft zwischen 18 und 55 Jahren), einen guten Gesundheitszustand und keine relevanten Vorerkrankungen. Die genauen Kriterien können je nach Organisation variieren.
  • Registrierung und Typisierung: Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann sich als Spender registrieren. Dies erfolgt oft online auf der Webseite der entsprechenden Stammzellspenderdatei. Im Rahmen der Registrierung wird ein Typisierungsset angefordert, das per Post zugeschickt wird. Mit diesem Kit nimmt man eine Speichelprobe oder einen Wangenabstrich zu Hause vor und sendet ihn zurück. Die Probe wird genutzt, um die Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) des potenziellen Spenders zu bestimmen und in der Spenderdatenbank zu speichern.
  • Aufnahme in die Spenderdatei: Nach der Analyse der Probe wird der Spender in die Spenderdatei aufgenommen. Seine Gewebemerkmale werden anonym gespeichert und mit den Merkmalen von Patienten weltweit abgeglichen, die eine Stammzelltransplantation benötigen.
  • Spende: Wird ein genetischer Zwilling gefunden, wird der Spender kontaktiert und über die nächsten Schritte informiert. Vor der Spende erfolgen weitere Gesundheitschecks und Aufklärungsgespräche. Die eigentliche Spende kann entweder durch die Entnahme von peripheren Blutstammzellen, was am häufigsten vorkommt und einem ähnlichen Verfahren wie einer Blutspende entspricht, oder durch eine Knochenmarkentnahme unter Vollnarkose erfolgen.
  • Nachsorge: Nach der Spende gibt es eine Nachsorge, um sicherzustellen, dass der Spender sich vollständig erholt und keine langfristigen Nebenwirkungen erfährt.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich die konkreten Prozesse und Anforderungen je nach Organisation unterscheiden können.

Über die DKMS

Die DKMS arbeitet weltweit daran, für jeden Blutkrebspatienten einen passenden Stammzellspender zu finden. Durch Aufklärung, Registrierung neuer Spender und die Unterstützung der Forschung leistet die Organisation einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs.

Werden Sie heute Teil der Lösung. Besuchen Sie www.dkms.de für weitere Informationen und um sich zu registrieren. Zusammen können wir den Unterschied machen.

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