Fröhliche Lesezeit mit Kobold Nepomuck

Wenn die Tage kürzer werden, Stürme und Regen die Kinder im Haus halten, dann ist es Zeit für ein lustiges Nepomuck-Buch. Lasst euch doch ganz einfach mal von dem pfiffigen kleinen Kobold in sein Dorf nach Norwegen entführen!

NNEPOMUCKS ABENTEUER
Nepomuck ist ein lustiger kleiner Kobold, der mit seiner Familie in einem Kobolddorf in Norwegen wohnt. Er hilft dem Weihnachtsmann beim Verpacken der Geschenke in der Weihnachtswerkstatt und landet aus Versehen in einem dieser Päckchen. So tritt er nun im Schlitten des Weihnachtsmanns seine Reise in die Welt der Menschen an. Welche spannenden Abenteuer wird Nepomuck dort wohl erleben und wird er bei den Menschen ein neues Zuhause finden?
Dieses Buch ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Mehr Infos: https://www.karinaverlag.at/products/nepomucks-abenteuer/

Leseprobe aus dem Buch
Im Kobolddorf
Wir stehen auf der Lichtung und schauen uns neugierig um. Am Waldrand befinden sich viele kleine erdfarbene Häuschen mit runden Dächern und runden Fenstern. Sie erinnern in ihrer Form ein bisschen an liegende Ostereier. Nepomuck führt uns herum, und wir merken, wie stolz er auf sein Dorf ist. In Deutschland waren die Koboldbehausungen sehr gut getarnt. Hier sei das aber nicht nötig, erklärt Nepomuck. Es käme eigentlich nie ein Mensch hierher. Die Häuschen gehen uns nur bis zur Hüfte, sind innen jedoch komplett eingerichtet.
Vater drängt: wir sollen noch schnell das Zelt aufbauen, denn in einer Koboldhütte können wir natürlich nicht übernachten.
„Können wir nicht einfach heute Nacht nur im Schlafsack übernachten?“, maule ich, denn für den Zeltaufbau fühle ich mich schon viel zu müde. „Nein, das geht nicht:“, entscheidet Nepomuck sofort. „Hier gibt es ganz gemeine Stechmücken. Es wird zwar nur für kurze Zeit dunkel, aber das reicht aus, um am Morgen völlig zerstochen aufzuwachen. Die Mücken wissen, dass sie nur wenig Zeit haben, daher sind sie besonders aktiv.“
Das klingt nicht so gut. Also machen wir uns doch noch an den Zeltaufbau. Die Kobolde kommen sofort herbeigeeilt und schauen uns interessiert zu. „Baut ihr eure Häuser immer so?“, fragt einer und Nepomuck übersetzt. Wir erklären lachend, dass dies nur ein Zelt sei, dass man jederzeit auf- und abbauen könne.
Endlich steht das Ding, und Nepomuck zeigt uns eine kleine Quelle in der Nähe, wo wir uns frisch machen können. Damit ist auch unser Trinkwasserproblem gelöst, und ich stelle fest, dass die Kobolde sich einen wirklich schönen Platz für ihr Dorf ausgesucht haben. „Wir wohnen schon seit einigen Generationen hier. In der Nähe gibt es noch zwei Dörfer“, erzählt Nepomuck.
Nelly kommt angestolpert und landet mit einem Plumps auf ihrem Hinterteil. „Uiii!“, macht sie und strahlt uns alle an. Ich nehme sie auf den Arm, und sie patscht mir mit ihren kleinen Händchen im Gesicht herum. Daraufhin kitzele ich sie, und sie gluckst vor Vergnügen. Nepomuck freut sich, dass wir seine Lieblingsschwester so mögen. „Sie ist aber auch zu drollig!“, sage ich und lache. Die Koboldkinder wachsen sehr frei und ungebunden auf, erfahre ich dann. Sie können den ganzen Tag im Wald und auf der Wiese umherspringen und Schabernack treiben. Wenn sie Lust haben, lernen sie in einer Art Schule, die im Sommer auf der Wiese und im Winter im größten Haus des Dorfes abgehalten wird. Alles andere lernen sie auf praktische Art von den älteren Kobolden im Dorf. So gibt es zum Beispiel sehr gute Handwerker, vor allem Tischler und auch sehr gute Bäcker. Es gibt keine Ärzte, sondern eine Art Schamanen, die mit Hilfe der Naturkräuter zu heilen versuchen. Das erinnert mich an Großmutter. Sie wäre sicher gern dabei gewesen, denke ich wehmütig. Ich werde viele Fotos für sie machen, und Vater hat versprochen zu filmen. Aber ganz das Gleiche ist es ja doch nicht, oder?
Die hiesigen Kobolde sind sehr zutraulich, man merkt, dass sie noch nie schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht haben. „Die Menschen hier in Norwegen wissen um unsere Existenz und behandeln uns mit gebührendem Respekt, müsst ihr wissen“, erzählt Nepomuck. „Und wir spielen ihnen nur ab und zu ein paar harmlose Streiche, damit sie merken, dass wir sie nicht vergessen haben“, fügt er grinsend hinzu.
Kurz darauf wird es still im Dorf. Die Kobolde sind plötzlich alle verschwunden, und auch wir legen uns im Zelt schlafen.
Etwas später spüre ich eine Bewegung neben mir. Vorsichtig knipse ich meine Taschenlampe an und der Lichtstrahl trifft auf wirres schwarzes Haar. „Nepomuck..“, denke ich verschlafen. „Guu…“, macht Nelly zufrieden und klettert zu mir in meinen Schlafsack. Sie kuschelt sich in meine Armbeuge und schläft kurze Zeit später tief und fest.
Unsere erste Nacht im Kobolddorf, ist mein letzter glücklicher Gedanke, bevor auch ich endlich einschlafe.

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©byChristine Erdic

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Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
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