Ausstellungsmacher Dirk Geuer kuratiert zur Biennale Arte 2024vier hochkarätige Ausstellungen am Markusplatz

Zur Biennale Arte 2024 gibt der Düsseldorfer Kurator sein Debüt als Chefkurator der Sonderausstellungen im prachtvollen Salone Sansoviniano am Markusplatz, der ausschließlich über das Museo Correr erreichbar ist. Hier zeigt er über die gesamte Laufzeit der diesjährigen Biennale hinweg gleich vier Ausstellungen hochkarätiger zeitgenössischer Kunst. Zum Start brilliert Bernar Venet mit der Ausstellung „1961… Looking Forward!“ mit bedeutenden Teerkunstwerken und Kartonreliefs sowie zwei beeindruckenden Rauminstallationen der frühen 1960er-Jahre.

Die Biennale Arte und der Salone Sansoviniano sind kein Neuland für Dirk Geuer, der bereits seit 1987 als Kurator, Ausstellungsmacher, Herausgeber wichtiger Kunstbücher und Co-Produzent von TV-Dokumentationen über Künstler im In- und Ausland tätig ist. Bereits 2021 hatte er Gottfried Helnwein in die Lagunenstadt geholt. Ein Jahr später, bei der 59. Biennale Arte in Venedig, war der Kurator maßgeblich an der Ausstellung Vibration of Light von Heinz Mack beteiligt, die als Collateral Event Bestandteil des offiziellen Programms der Biennale war. Noch im selben Jahr folgte eine vielbeachtete Schau mit Skulpturen von Erwin Wurm. Im September 2023 ernannte das italienische Kulturministerium Dirk Geuer für 2024 zum offiziellen Kurator der Ausstellungen im Salone Sansoviniano. Doch die Ausstellungen in Venedig waren nicht seine ersten Auslandsprojekte.

Bereits 2001 realisierte Dirk Geuer eine Jörg Immendorff-Retrospektive im Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg. Im Auftrag der Bundesregierung folgten 2002/03 weitere Ausstellungen mit Immendorff anlässlich der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China in Beijing, Shanghai und Tianjin. Für die Olympischen Spiele 2004, 2008 und 2012 konzipierte und realisierte er im offiziellen Auftrag des Deutschen Olympischen Komitees die Kunst- und Kulturbeiträge. Seit 2013 arbeitet er mit vielen renommierten Kulturinstitutionen auf der ganzen Welt zusammen, darunter die Albertina in Wien, das MAXXI Museum in Rom, der Palazzo Medici Riccardi in Florenz, das Museo Nacional de Bellas Artes in Havanna/Kuba oder das Musée Théodore-Monod d’Art Africaine in Dakar/Senegal. Im Zusammenhang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen realisierte Dirk Geuer Kunstprojekte, die im Hauptquartier der UNESCO in Paris publikumswirksam präsentiert wurden. Darüber hinaus konnte er bereits Projekte im Vatikan durchführen, was eine ganz besondere Ehre darstellt.

Dirk Geuer ist es wichtig, Kunst sichtbar und Kunstprojekte erlebbar zu machen. Nach vielen erfolgreichen Projekten mit Künstlern wie Mel Ramos, Christo und Jeanne-Claude, Heinz Mack, Jörg Immendorff, Günther Uecker, Julian Schnabel, David LaChapelle und Tony Cragg präsentiert er dem anspruchsvollen Biennale-Publikum nun zum Auftakt Bernar Venet, einen der wohl bedeutendsten Bildhauer und Konzeptkünstler der Welt. Der Fokus der Ausstellung liegt hierbei auf seinem konzepthaften Werk der frühen 1960er-Jahre, das größten Einfluss auf die zeitgenössische Kunst haben sollte.

Nach Bernar Venet zeigt Geuer an selber Stelle Werke des einstigen Jungen Wilden Jiri Dokoupil, der neben seinen unverwechselbaren Gemälden aus Seifenblasen erstmals auch Glasskulpturen zeigen wird. Es folgen Ausstellungen mit dem renommierten österreichischen Konzeptkünstler Erwin Wurm, dessen jüngst entstandenes malerisches Werk im Fokus stehen wird, und des Malers Dietmar Brixy, dessen eindrucksvolle Bilder die Betrachter in einen Farbrausch versetzen. Gemäß dem Motto der 60. Biennale Arte „Foreigners Everywhere“ wird sich der Ausstellungszyklus auch mit den Themen Fremdheit und Fremdsein auseinandersetzen. Für jedes Ausstellungsprojekt hat Geuer zudem einen renommierten Gastkurator eingeladen.

Bei seiner kuratorischen Arbeit steht für Dirk Geuer im Fokus, den Meisterwerken der Renaissancekünstler, darunter Tizian, Veronese und Tintoretto, die seit Jahrhunderten den Salone Sansoviniano schmücken, zeitgenössische Kunst gegenüberzustellen, die in ihrer Qualität gegen die alten Meister besteht, ohne mit ihnen in einen Widerstreit zu treten. Für die kommenden Jahre sind weitere Projekte mit Künstlern von Weltrang in den ehrwürdigen Räumen am Markusplatz geplant.

Bernar Venet – 1961… Looking Forward

Kuratiert von Prof. Beate Reifenscheid, Direktorin Ludwig Museum Koblenz

  1. April – 16. Juni 2024

Jiri Dokoupil – Bubbles are the Answer to Everything

Kuratiert von Reiner Opoku

  1. Juni – 18. August 2024

Erwin Wurm – Deep

Kuratiert von Claire Lilley, Direktorin Yorkshire Sculpture Park, West Bretton, UK

  1. August – 20. Oktober 2024

Dietmar Brixy – The Description of the World

Kuratiert von Dr. Tayfun Belgin, Direktor Osthaus Museum Hagen

  1. Oktober – 24. November 2024

Salone Sansoviniano der Biblioteca Nazionale Marciana

Zugang zu den Ausstellungen über das Museo Correr

Piazza San Marco n.52 – Ala Napoleonica

I – 30124 Venedig

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